Unter "Nachrichten" haben wir mal einen Artikel über deutsche Rüstungsexporte eingestellt – Schlimm..... Nicht nur dass dieser Zweig der weltweiten Militarisierung immer mehr von Deutschland aus bestimmt wird ( „Patronen aus Bavariae“...), sondern nach dem Angriffskrieg der Schröder Regierung in Jugoslawien eine immer weitere Militarisierung unserer Gesellschaft statt finden soll. Wöchentlich erscheinende schöne Fotos in der Lokalpresse zeigen (tot)lächelnd Zivilverwaltung und Militärs.... Bis 1918 war man ja noch so „ehrlich“ das Ganze „Kriegsministerium“ zu nennen; heute verschleiert man Absichten mit dem verharmlosenden Begriff „ Verteidigungsministerium“. Ein Mitglied unseres Netzwerkes hat einige Jahre im Ostwestfälischen (Paderborn, Augustdorf) gewohnt und kann so seine Eindrücke hinterlassen.....:
Gerade die letzten Jahre belegen: Jagd nach Rohstoffen und neuen Absatzmärkten erhöhen das Kriegsrisiko. Die NATO und die europäischen Staaten versuchen zunehmend ihre Interessen mit militärischen Mitteln durchzusetzen. Die Bundeswehr wandelt sich gerade von einer Verteidigungsarmee zu einer offensiven Eingreiftruppe (Transformation). Die Münchener Sicherheitskonferenz 2008 hat gezeigt, mit welch großen Schritten Deutschland auf eine Eskalation des Krieges in Afghanistan zugeht, denn die Panzerbrigade 21 aus dem ostwestfälischen Augustdorf ist im Rahmen der „Schnellen Eingreiftruppe“ im Kampfeinsatz in Afghanistan. Sogar im Kreis Kleve in Kalkar/Uedem befindet sich eine Kaserne mit NATO-Auftrag (Headquarter der Luftüberwachungs Leitstelle) und hoher Sicherheitsstufe. Es starben schon etliche Soldaten im Auslandseinsatz und die traumatisierten Soldaten die nach ihrer Rückkehr in psychologische Behandlung müssen, wird immer größer. Aber auch eine große Anzahl Menschen der Zivilbevölkerung starben durch militärische Auseinandersetzungen, teilweise auch unter Bundeswehrbeteiligung. Deutsche Truppen müssen sofort raus aus Afghanistan. Wir sind gegen Bundeswehreinsätze mit ihren Kosten und Folgekosten und gegen Rüstungsprojekte, denn sie vergrößern die Finanznot der Kommunen. Wir treten ein für eine kommunale Friedenspolitik und fordern die Schließung aller Beratungsstellen der Bundeswehr zur Anwerbung von Soldaten in Schulen und öffentlichen Einrichtungen in unserem Kreis. Der Kreis Kleve mit allen Gemeinden und Städte sollen sich dem Netzwerk „Citys for peace“ anschließen, die Bürgermeister und der Landrat dem Bündnis „Mayors for peace“ beitreten.
Wir fordern:
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