Sie sind hier: Politik..na klar! Jugend

Heute bekam ein Mitglied ein Schreiben vom Kreis – es ging um den Antrag auf eine Fahrkarte im Rahmen der Ausbildung ihrer Tochter, ...blablablabla – 2 Seiten!, der Kreis ( zuständig wg. Anmeldung beim „Weißen Tor“) unterstütze ja eigentlich, zahlt aber die Monatsfahrkarte nicht. Man möge doch bitte selbst bezahlen, umfassend und zweifellos belegen, dass man stets im günstigsten Tarif ( selbst wenn man 2-3h vorher fahren muss wg. „Nachttarif“ und so) gefahren sei – dann könne man ja einen Antrag auf Erstattung stellen, dem vielleicht entsprochen werden könne.....Jau, klasse Hr. Spreen! Is’ klar, von dem bisschen Hartz, abzüglich Beitrag zu Wohnkosten, abzüglich Material für die Ausbildung etc. dockt man dann noch die Fahrkarte –weil der Kreis mal wieder „Klever Landrecht“ durch die Hintertür praktiziert. Eigentlich gibt’s dafür ja Gesetze, die diese Fahrtkostengeschichte regeln – offenbar (mal wieder) nicht im Kreis Kleve....

Fazit:
Ausbildung für nicht voll Begüterte unerwünscht....

Wie sieht’s eigentlich sonst aus mit unseren Jugendlichen?:

Jugendliche brauchen Entwicklungsmöglichkeiten und Raum zur Entfaltung ihrer Persönlichkeit.
Wir legen sehr viel wert auf eine solide Jugendpolitik und fordern mehr Ausbildung in die Persönlichkeitsentwicklung von Jugendlichen als die bisher von den Wirtschaftskräften bzw. Schulen vorgezwungene und vorgekopfte, die lediglich eine Ausbildung zum Beruf als erstrebenswert erachten.

Dazu ist auch erforderlich die spezielle Förderung von Jugendlichen mit Migrationshintergrund als auch von Jugendlichen ohne dickes Konto ihrer Eltern - um ihnen die gleichen Chancen zu ermöglichen. Es gehört weiter eine größere Teilhabe am kulturellen Leben und mehr Möglichkeiten zur musischen Entwicklung in den Vordergrund. Für uns ist der kostenlose Besuch von Musik – und Kunstschulen als Teil einer ganzheitlichen Persönlichkeitsentwicklung eine Selbstverständlichkeit.

Wir stehen für die Förderung einer eigenen alternativen Jugendkultur, die Einrichtung eines Jugendbeirates im Kreistag und in den Kommunen ist für uns sinnvoll, aktiviert Jugendliche sich für ihre Belange einzusetzen statt vorgegebenen DSDS-, GZSZ- und Germanys-next-Top-Model im Rahmen von „panem et circensis“ zu folgen....

Erwachsenwerden braucht Raum und eigene Plätze für sich. Deshalb machen wir uns stark für die Schaffung von mehr Jugendzentren in allen Kommunen des Kreises. Vorteilhaft sind dafür auch mehr Freizeitstätten mit kulturellen Einrichtungen sowie die Bereitstellung von mehr Proberäumen für jugendliche MusikerInnen. Die Nutzung von Sportstätten ohne Vereinsbindung ist zu ermöglichen und die integrative Einbindung von Behinderten in alle öffentlichen Einrichtungen.

Wir möchten mehr Sport – und Schwimmhallen im Kreis, die auch unter Jugendaspekten konzipiert werden. Freier und kostenloser Zugang für alle Jugendliche zu allen Büchereien und VHS-Veranstaltungen gehören ebenfalls zu unserer Maxime. Und vor allen Dingen müssen die Plätze und Stellen für zwangloses Treffen erhalten oder geschaffen werden. Zur selbständigen Entwicklung gehört auch die Schaffung von Jugendwohngemeinschaften. Die Einbindung eines eigenverantwortlichen Jugendbeirates in allen Kommunen im Kreis wird von uns als geeignetes Mittel gesehen die Interessen von Jugendlichen in ihrem Lebensbereich zu vertreten.

Wir fordern:

In einem Satz:

Freie Entwicklungsmöglichkeiten für Jugendliche und mehr Mitspracherecht!