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August 2011

Sofortinfo von der Beratung......

...... des Geschäftsführenden Parteivorstandes am 29.08.2011

Hier zum Download...... [38 KB]

 

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Mal einen Blick über den Tellerrand…

31. August 2011

Heute: „Sauerland“

LN hat ja seinerzeit seine Gründungsintention und Vorgehensweise aus bestimmten Defiziten innerparteilichen Umgangs im KV Kleve entwickeln müssen. Stichwort: Gonderismus…

Nun sind ja derartige Zeiten und Zustände für uns überwunden; gleichzeitig wurde uns aber auch klar, dass es ja uns nicht allein im KV Kleve betraf. In jenem KV geht’s um Geld, im zweiten KV ging’s um Mitgliederrechte bzw. Satzungsverstöße, im dritten KV hatte man sich „einfach so“ in die Köppe – manchmal auch eine Mischung von allem.
Es steht uns nicht an, uns in die internen Angelegenheiten anderer KV’s einzumischen – wenn wir denn nicht selbst so viele dieser Mechanismen der Abweichung von Satzung und Anspruch unserer Partei hätten erleben müssen, wenn wir nicht Linke wären!
Nicht die Augen verschliessen darf man da wo es richtig „kracht“, wo es seit Jahren heftige Differenzen gibt, wo es seit Jahren übertüncht wird, wo die Aussichten für zu mindest einen großen Teil der Mitglieder eher trüb sind was Beteiligung und Mitsprache anbelangen.

Denn eines ist klar – Die Effizienz eines KV kann nur so stark sein wie der tragfähige Konsens zwischen den Mitgliedern….

Im Nachbarkreis Borken scheint’s da aber kräftig zu hapern. Aktuell ( MV am 21.08.11) sind 4 Vorstandsmitglieder sowie ein Kreisrevisor zurückgetreten. Mal wieder im Mittelpunkt des Geschehens: Rainer Sauer – Kreissprecher mit einer gewissen und umstrittenen Dominanz im Kreisgeschehen, weshalb man langläufig auch von „Sauerland“ spricht. Nichts geht ohne ihn, was er nicht will geht auch nicht – so jedenfalls die wiederholten Vorwürfe engagierter und frustrierter Ex-Vorstandsmitglieder.
Auch hier bleibt festzustellen: Irgendwie ist das ja Alles nicht neu – Mitglieder kamen, engagierten sich, wurden frustriert und gingen. Konkrete, tragfähige, Lösungsansätze „von oben“ blieben aus oder scheiterten – an…jedenfalls nicht den Gegangenen.
Nun, aus unserer Sicht im 7. Jahr, ist die Situation im KV Borken immer noch, schon wieder, verfahren. Das ist zunächst einmal nicht besonders prickelnd!

Unserer Meinung nach kann und muss dieser langjährige Konflikt endlich gelöst werden – und da muss man sich nun mal wirklich fragen „Wer war immer dabei?“ und kommt schnell auf die Ursache des Problems: Egoismus und Führungsstil. Ein KV ist keine Spielwiese für Herrscher-Typen, jede Beteiligung muss möglich sein und unterstützt werden. Wer das anders sieht – der muss sich zurücknehmen und gehen; entweder vom Amt oder evtl. sogar ganz. Dieses aber kann man, wäre dann ja genauso bescheuert, kaum erzwingen – doch man sollte es fordern. Maßstab hierfür sind Satzungen, Ordnungen und Ansprüche unserer Partei – nicht wann und wie oft man mit „hohen Tieren“ abgelichtet wurde! Jeder Einsatz für einen KV ist lobenswert, führt aber nicht automatisch zu gewissen „Mehr-Rechten“oder Ähnlichem.

Vereinbarungen, auch die unausgesprochenen aus der Selbstverständlichkeit linken Daseins, sind einzuhalten. Es gibt keinen Bonus für Aktionen den man dann im Bereich Verfehlungen/ Missachtung einlösen kann – Wir sind doch nicht in irgendeiner Gewerkschaft! Von daher ist es wünschenswert wenn der LaVo bzw. der/ die neue Landesgeschäftsführer/in sich mal endgültig dieses Themas im KV Borken ohne Rücksicht auf Person oder Zugehörigkeit in Gruppierungen annimmt. Entscheidend sind hier die Mitglieder, ihre Rechte und ihr Wunsch nach Beteiligung. Wer’s nicht kapiert oder kapieren will – der sollte sich in Frage stellen lassen! Auf Dauer lassen sich die Mitglieder nun mal eben nicht „versauern“, gell?!

 

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Willkommen im Club !

30. August 2011

Tja – das mit den Rauswürfen ist nicht immer so einfach…

Mal wieder Friedrich Foerster, Urgestein der Klever Grünen…
Wir erinnern uns: Der Diplom-Sozialpädagoge, vermutlich aus Sparsamkeit genötigte Hausbesetzer in Duisburg, mit öffentlichen Papillon-Geldern gut versorgte und Grünen-Fraktionsführer im Klever Rat – Siegbert Garisch – stellte da ja mal einen Antrag.

Das Thema hat, parteiformell zumindest, nun ein Ende.
Wie aber wird’s nun weitergehen? Eine Niederlage für die Herren Garisch, Bay, Velten und Co. in ihrem Bemühen einen für sie unbequemen Kritiker los zu werden. Ein Sieg für Friedrich Foerster ohne echte Konsequenzen – denn noch immer sitzen die Antragsteller in mit Geld gefüllten Sätteln und geben vor was denn in Kleve „Grün“ ist…

Da können wir ja nur mal hoffen, dass einige ( oder alle) der Antragsteller den gleichen Weg nehmen wie einst die Antragsteller in ähnlich gleichen Willkür-Ausschlussbemühungen bei den LINKEN im Kreis Kleve – Sie gehen…
Wie seinerzeit die LINKE im Kreis Kleve linker geworden ist durch den Abgang einiger Herren, könnten die Grünen in Kleve grüner werden wenn die CDU-Abnicker Bündnis90/Grüne nicht länger aus persönlichen Gründen und Vorteilen mißbräuchten und verliessen…
Friedrich F. und den anderen Grünen in Kleve wünschen wir dabei viel Erfolg!

Im Umgang miteinander sind wir mit Friedrich Foerster nicht immer „grün“, werden manchmal vor Unverständnis richtig „rot“ – schätzen ihn aber weil er authentisch und glaubwürdig ist. Er ist, wie wir wohl auch, nicht immer einfach – aber einfach „parteilich“ und verwässert nicht die Ansprüche seiner Partei, steht dazu. Im Grunde genommen ganz einfach – aber immer seltener…
In Projekten und Bewegungen wie Montags-Demos, Gesamtschule, Schokoticket u.v.a. ist er uns stets ein interessanter, interessierter und engagierter Mitstreiter Kleve und Umgebung etwas sozialer und lebenswerter zu machen – wenn ihn seine Kreispartei lässt…
Den Herren Garisch und Co. empfehlen wir einen Aufnahmeantrag entweder a) bei der CDU oder b) bei dieser ominösen AL zu stellen!

 

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Kleve ändert sich und uns schwant etwas…!

26. August 2011

Das Volk hat gesprochen – aber wer hört schon zu?

Sei einigen Monaten wird diskutiert ob denn Kommunen in NRW einen Zusatz mit Einzelstellungsmerkmal erhalten sollen. So auch in Kleve…
Den Anfang machte die Royal Press, langläufig als Rheinische Post oder RP bekannt: Hier......
Demnach stünde bald „Schwanenstadt“ auf den Ortseingangsschildern der Stadt Kleve.

Schon bemerkenswert…:
Denn seit 1,5 Jahren firmiert die Stadt Kleve auf allen Briefbögen mit „Hochschulstadt“ – einem Begriff, der in der RP-Umfrage aber so etwas von abgeschmiert ist! Nun sei aber eben, laut CDU Kleve, eher „Schwanenstadt“ hilfreich…

Und – noch fragiler – muss man sich fragen ob eine Stadt, die Gewässer mit Schwänen und Lohengrin-Kultur mal eben so zuverrohren will ( Tweestrom) den Begriff „Schwanenstadt“ führen darf, jedenfalls im Namen des Rates. Eine Frage der Kultur oder vielleicht auch nur eine coole Tour…

Alternative…:
Kleveblog führte eine eigene Umfrage durch, entgegen aller Obrigkeiten.

Diese Umfrage ergab aber einen anderen Wunsch der BürgerInnen – was aber sehr wohl auch in die Welt- und Weitsicht unseres aller ersten Bürgers, wir kennen ihn ja, zu passen schien.

Was machen wir nun daraus?
„MomStadt“, „Schwanenhatten“ oder was…?!

Für die eher UnKleverigen:
„Mom“ ist Mom Zevens; eine Ikone hiesiger unternehmerischer Tätigkeit ( mit Schweizer Holding…). Es wäre einfacher aufzuzählen wo er in Kleve nicht die Finger und Millionen drin hat…



 

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Klatsche für Klever "Familienpolitik"

24. August 2011

Klatsche für Klever „Familienpolitik“

Nach 2 Jahren ist es gerichtlich: Keine Verfüllung des Tweestroms

Ja, es gibt sie noch – die Nachrichten, die man gerne liest. Nachrichten, die die zwischenzeitliche Empörung über das Klever Landrecht milde stimmen lassen. Der Tweestrom bleibt offen: Hier...... u n d hier......

 

Zurück ins Jahr 2009:

Ein Bauunternehmer, der sich schon seltsamerweise vor 30 Jahren am Altrheinarm „Tweestrom“ ansiedeln durfte, wollte erweitern – doch dieser blöde Tweestrom war im Weg. Also, da man zur „Familie“ gehört, mal eben mit der gesprochen. Tweestrom zu, Beton dicht, fertig…
Ganz so einfach, wie man es sich vorstellte, ging es dann aber doch nicht!
Widerstand formierte sich. Einerseits aus der anwohnenden Bevölkerung, andererseits von Naturschutzberbänden. Wir, damals noch als LN gar nicht richtig formiert, waren von Anfang an dabei. Die Empörung der Bevölkerung war der Klever Verwaltung sch… egal, so etwas sitzt man immer wieder aus. Ein anderes Ding war die Sache mit der Klage – Da wurde nun belegt, dass Kreis und Stadt gegen Gesetze verstoßen haben! Wir meinen sogar in vollem Bewusstsein. Denn, hätte man einen normalen Job gemacht, eben ohne feststehendes Ergebnis für einen „Freund“ von Anfang an, dann wäre die Klage unnötig gewesen…?!

Sicherlich bemerkenswerte Highlights seitens der Stadt Kleve waren zwei Maßnahmen, die die Praxis „Normativität des Faktischen“ dokumentieren:

- Karneval 2009, als ganz Kleve noch oder schon wieder im Rausch war, hat man kurzerhand ein bisschen geholzt und gebaggert ( Ja, auf den Straßen auch – das meinen wir aber jetzt nicht…)
- Mai 2011, als man dachte es sei Gras über die Sache gewachsen, der nächste Anschlag auf den Tweestrom: www.rp-online.de

Doch einige Leute waren wach und schauen, notwendigerweise, dem Trio Infernale ( Brauer, Rauer, Haas) auf die Finger. Für Klever Verhältnisse „normal“, aber leider immer wieder alles andere als legal, die Tatsache, dass man wiederholt dem Ausgang des Klageverfahrens durch geschaffene Fakten vorgreifen wollte. So ist sie halt, unsere Kleve Verwaltungsspitze…Lohengrin hat mittlerweile die Patenschaft für Kleve abgegeben und will mit solchen Banden nichts mehr zu tun haben!

Freunden mit nostalgischer Ader sei die nachstehende Homepage der damaligen BI empfohlen:
http://www.tweestrom.de.tl/

Im Weiteren steht eine kleine „Feierveranstaltung“ mit caritativem Zweck Anfang/ Mitte September 2011 in Planung. Infos folgen zu gegebener Zeit…

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KSDS - Kleve sucht die Spitzenleute…

23. August 2011

Sollte man vielleicht mal im Rathaus anfangen – und endlich austauschen?!

Eine Meldung der Hofberichterstattung.

Museum lassen wir mal außen vor – steht eh unter Wasser und ist noch eine lange, lange Baustelle. Schauen wir uns mal die Geschichte mit dem Wirtschaftsförderer an. „Kurz nach den Sommerferien beginnt das Auswahlverfahren…“ AHA!
Damit ist jedem und Alles vorgegriffen und es ist nun auch deutlich wieder gegeben, was es so mit „Bürgerbeteiligung“, „Sparen“ etc. in Kleve auf sich hat.

Drehen wir mal zurück; zum Dezember 2009.
Zusammenlegung von Wirtschaftsförderung und Stadt-Marketing – hat der Klever Stadtkämmerer W. Haas vorgeschlagen. In Zeiten angespannter Finanzlage macht es wohl Sinn sinnvoll und kreativ zu sparen…hört sich gut an, dürfte was bringen – war aber nie ernst gemeint! Heute ist die Finanzlage noch angespannter, Finanzierungslücke Rathaus und Gebühren-Erhöhungsorgien belegen das, und der Anlass zum Sparen noch größer…
Was aber die Stadt nicht davon abhielt die Position des Geschäftsführers Wirtschaftsförderers neu auszuschreiben – also nix da mit „Synergien“…!

Was sagt der Ideengeber, zu der Zusammenlegung, heute dazu?
"Das ist kurzfristig vom Tisch, aber langfristig bleibt das auch weiter für uns eine Option".

Kurzfristig - Mindestens 5 Jahre, denn so lange läuft ein derartiger Vertrag…
Langfristig - Bleibt es eine Option und eben nur das. Schöne Worte. Denn wer bewirbt sich auf diesen Job, wenn man ihm sagt: „Nach 5 Jahren ist Schicht!“...?

Feststellung 1) Irgendeine Ernsthaftigkeit an Einsparungen, Synergien war hier wohl nie gegeben – beruhigende Worte um von fortgesetztem Verbraten von Geldern abzulenken…

Damit kommt man auch zum zweiten Punkt, der die wahre Klever Politik dokumentiert:
Basierend auf den ursprünglichen Vorschlag vom Stadtkämmerer, stellte der OV Kleverland DIE LINKE am 13. Juli 2011 einen entsprechenden Antrag...

Vorläufigen Reaktionen zufolge soll hier eine Anhörung und Entscheidung im Ausschuss für Bürgeranträge am 26.09.2011
stattfinden –
Wozu aber noch, wenn doch der Weg und die Verfahrensweise, laut RP, klar ist?!
Das kann man sich dann ja wohl auch sparen, oder? Schon heute tut man so als ob es diesen Antrag gar nicht gäbe oder aber der Ausgang bereits feststeht…

Feststellung 2) Ergebnisse stehen von vorn herein fest, irgendeinen offenen Prozessverlauf gibt es nicht, ist nicht vorgesehen. Neu ist allerdings, dass man mittlerweile gar nicht mehr so tut „als ob…“und offen die Dinge der Respektlosigkeit als „Arbeit“ anführt – hat man wohl auch nicht mehr nötig?!

Es kann kein Zufall sein, dass das heutige Rathaus mal ein Krankenhaus war –und was für eins….

 

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Was macht denn so ein Landesgeschäftsführer?

21. August 2011

Frage aus aktuellem Anlass: Ein Job den viele haben wollen – aber keiner machen will…?

Wie schon anderweitig erwähnt und auch auf der HP des Landesverbandes ersichtlich, wählen die Delegierten des LPT im September eine(n) neue(n) Landesgeschäftsführer/in.
www.dielinke-nrw.de

Was aber genau sollte, müsste eine solche Person nun genau leisten, können und mit sich bringen...? Die allererste Antwort wäre zum Beispiel schon mal:
Stellenausschreibungen formulieren !
Denn da macht sich die momentane Unbesetzung eines solchen Postens schon bemerkbar: Die Planung organisatorischer Dinge bei Wahlen/ Besetzungen; eine Stellenausschreibung mit entsprechenden Parametern wäre sicherlich angebracht gewesen. Schliesslich handelt es sich um eine ja nicht unwichtige Position im Landesverband. Die Bewerber sollten wissen, worauf sie sich einlassen, die Basis und Delegierten sollten wissen worauf es bei ihrer Entscheidung ankommt…

Nun gibt es aktuell aber keine Stellenausschreibung – man muss aber nicht unwissend bleiben. Durch Zusammentragen verschiedener Hinweise und Fakten lässt sich in etwa eine Vorstellung der anstehenden Aufgaben und dafür nötigen Voraussetzungen finden.

1) Organisation:
Organisatorische Aufgaben ergeben sich aus der Go des LaVo. Da heißt es:
„Für Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation sind Landesprecherin und Landessprecher, für Finanzen ist der/die LandesschatzmeisterIn und für Organisation ist der/die LandesgeschäftsführerIn hauptverantwortlich.“
Damit hätten wir also schon mal die Sache mit den Stellenausschreibungen…
Weiterhin sind denkbar: Interne Arbeitsabläufe wie
- Reaktionszeiten auf Anfragen,
- Informationsweitergabe
- Koordination Vorbereitung Treffen, Sitzungen, Veranstaltungen etc.
- Landesweite Mitgliederbetreuung
- Koordination, Anregung Zusammenarbeit KV’s

2) Indizien aus der bisherigen Verantwortlichkeit von Günter Blocks:
Hier hilft ein Blick auf folgenden Link: http://www.dielinke-nrw.de/fileadmin/kundendaten/www.dielinke-nrw.de/Vorstand/Zustaendigkeiten_LAVO_end1%282%29.pdfDa sind aktuell, mit dem Namen Günter Blocks, aufgeführt:
- Landesschiedskommission
- Bundesebene (Geschäfte)
- LAK Satzung
Woraus man folgern könnte, dass hier Optimierungspotentiale gegriffen werden könnten. Bei der LSchK z.B. wäre es wünschenswert, wenn die Anzahl der Verfahren reduziert werden könnte, die Verfahrensdauer abgekürzt werden könnte? Wie sieht’s aus mit Protokollen für die Verfahrensbeteiligten..?
Bei der Satzung kann man sich fragen, wo, aus der bisherigen Erfahrung, aufgetauchte Lücken – die strittig interpretierbar sind – geschlossen werden können? Wir denken da z.B. mal an diverse „Kann-Bestimmungen“, die u.U. zu ausnutzbare Hintertürchen zum Sinn der Mitgliedsrechte verführen können.

3) Sich mal durch den Kopf gehen lassen, welche Rolle Günter Blocks bislang spielte:
Da muss man sich einfach mal zurückerinnern. Wo war Günter Blocks als LGF dabei, was hat er getan etc.? Da fallen einem Dinge ein wie:
- Friedensstifter in den KV’s, wenn’s arg zu bunt wurde…
- Analysen, Hinweise und Bewertungen bei innerparteilichen Fragen vor Ort…
- Erläuterungen auf LPT’s zu Satzungen, Zuständen, Situationen

Was auffällt – Als LGF sitzt man irgendwie zwischen allen Stühlen. Einerseits ist man Mitglied im LaVo, andererseits muss man darauf bedacht sein, dass alle KV’s in sich und miteinander in funktionierender Einheit auftreten und agieren. Nicht unbedingt gegenseitig ausgeschlossen – aber sicherlich doch manchmal einen Interessenkonflikt in sich selbst?
Hierbei war es übrigens geeignet, dass der bisherige LGF konkret nicht für die Betreuung von einzelnen KV’s zuständig war; denn er muss – auf Basis der Satzung und Ordnungen – stets neutral bleiben.
Auch sind die Aufgaben eine(r)s LGFin eher „stiller“ und interner Natur. Für die Außendarstellung gibt’s ja die Sprecher/in und die jeweiligen Verantwortlichen der Sachgebiete – Aber ein bisschen ist man irgendwie immer mit drin…Was uns zu einem besonders wichtigen Punkt bringt:
Teamfähigkeit!
Keine erkennbare Aufgabe dieses Postens ist mit hierarchischer Alleinkompetenz ausgestattet; erst mal gut so, denn dann bestimmt ja jemand allein. Gleichzeitig sind die Verantwortungen aber nicht zu unterschätzen:
* Ist etwas nicht zufrieden stellend vorbereitet – Kommt die Diskussion um die Organisation…
* Kommt eine Info auf LV-Ebene zu spät – Kommt die Diskussion um die Organisation…
* Gibt’s Zwist zwischen KV’s…- Kommt die Diskussion um die übergeordnete Organisation…
* Gibt’s Lösungen innerhalb von KV’s – Tauchen die Vorwürfe (der „Unterlegenen“) hinsichtlich der parteiischen Organisation auf…

Jeder, der sich in der Vergangenheit mal damit beschäftigt hat, dürfte wissen welch schneller und heftiger Kritik man in diesem Job andauernd ausgesetzt sein kann – Deshalb gilt es eben stets zu bedenken einen möglichst breiten Konsens, aber immer noch tragfähig und effizient, zu suchen, zu initiieren. Daher die unbedingte Teamfähigkeit in LaVo und in Sachthemen – wobei aber „Teamfähigkeit“ nicht mit „keinem weh tun“ verwechselt werden darf. Zuweilen
müssen auch Entscheidungen einfach mal vorgeschlagen und mitgetragen werden, die nicht alle Betroffenen mögen – was dann wieder als Munition für die Frage nach der Organisation verwendet werden könnte…

Als einer der wohl wichtigsten Aufgaben dürfte aber auch die Mitwirkung bei den Themen Mitgliederentwicklung und Mitgliederbetreuung gelten. Zwar kann (und soll) ein(e) LGFin nicht in allen KV’s die Mitglieder weder belustigen noch gewinnen – Man kann aber durch organisatorische Maßnahmen dazu beitragen, dass Mitglieder sich aufgenommen und willkommen fühlen. Da spielen Arbeitsabläufe eine Rolle: Wie schnell und wie begrüßt man neue Mitglieder, wer macht das etc.? Angebote müssen kreiert, Neugierde geweckt werden? Wie sieht’s mit einer Beteiligung á la KVP (Kontinuierlicher Verbesserungs-Prozess) aus? Voneinander lernen, Anregungen nicht nur geben sondern auch aufnehmen? Das aber wiederum kann nur mit den Kreisbetreuern, den Sachverantwortlichen und einer hausinternen Organisation umgesetzt werden: Teamfähigkeit…

In Summe also dürfte es kein leichter Job als LGF/in sein/werden. Mehr oder weniger hängt man überall mit drin, ist für vieles verantwortlich und kann schnell anecken – kann aber auch eine Menge Spass machen, wenn man die Mitwirkungs-Chancen auf Landesebene erkennt und Visionen hat. Kein Job um reich zu werden, kein Job um sich zu profilieren. Aufreibung mehr oder weniger garantiert. Aber ein Job um Ideen und Anspruch von uns LINKEN ein gehöriges Stück mit vorwärts zu bringen. Wer einen solchen Posten mehr als interdisziplinäre Gestaltungsaufgabe statt als Verwaltungstätigkeit sieht sieht, hat wohl schon gute Voraussetzungen. Als primäre Eigenschaften wären da u.a. zu nennen:

- Analytik bestehender Strukturen und Abläufe
- Initiation von Optimierungsmaßnahmen
- Interdisziplinäre Zielplanung mit Schrittkontrolle, Visionen
- Dialogbereitschaft und Konfliktbewältigungspotential
- Verständliches Berichtswesen
- Teamfähigkeit und einen „breiten Rücken“
- Beratungsannahme und Lernbereitschaft
- Motivationskraft und Begeisterungsfähigkeit
- Dienstleister für Mitglieder

Wer als LINKER leben und wirken möchte – der sollte sich bewerben…



 

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The never ending Erfolgsstory

20. August 2011

Kreis-Speak: Problemdichten und Integrationserfolge

Noch immer Klever Kirmes: „Erfolge, Erfolge, Erfolge, Erfolge…“ schallt es aus dem Kreishaus in alle Himmelsrichtungen…
Die Rede ist von der unermüdlichen und angeblichen Erfolgsbilanz der Kreis Klever Verwaltung bei der Vermittlung von Langzeitsarbeitslosen in … – ja in was eigentlich?!
Dazu weiter unten mehr – erst mal die Pressemitteilung des Kreises:
Hier...... [77 KB]
u n d
hier...... [449 KB]

Diese Dokumente sind ein zu empfehlendes Exemplar für jeden der Amtsdeutsch, Dialekt „Klever Landrecht“, erlernen und leben möchte:
eLb = Erwerbsfähiger Leistungsberechtigter
„Problemdichte“ – So und soviel Menschen sind für xy Andere das Problem…
„Integrationserfolg“ – Erst schliessen wir sie aus, dann holen wir uns den Erfolg…
„Aufwendungen des Steuerzahlers“ – Was soll denn der Kram?!!!


Als nur mal einige Beispiele der Begrifflichkeiten, die uns doch sehr merkwürdig vorkommen. Der Hammer ist ja wohl „Aufwendungen des Steuerzahlers“ – wer hat sich denn diese Meßgröße, mit welcher Absicht und Botschaft, ausgedacht, was will man der Bevölkerung damit vermitteln?! Das regt uns an, mal eine Monatsstatistik zu kreiren wie

„Spesen verbraten in der Kreisverwaltung“ oder
„ Privatfahrten mit Landrats Dienstwagen zur Kö“

Sähe man wohl nicht so gerne in der Kreisverwaltung, oder? Mmh, versuchen kann man’s ja; ist ja nichts anderes als das, was da vom Kreis mit seinen Seid-neidisch-Zahlen versucht wird!

Sooo weit mit den vielen Erfolgen kann’s ja nun auch nicht sein, oder?! Denn trotz monatlicher und kontinuierlicher Erfolge in der Vermittlung: Die Kosten bleiben konstant! So jedenfalls Günter Franik vom Kreis auf Nachfrage, natürlich nicht im Pamphlet ausgewiesen – Seltsam:

Irgendwann, bei ständiger Vermittlung, müssten doch auch mal die Kosten geringer werden? Je weniger H4-Bezieher = weniger Kosten…?

Oder werden „eLb“’s ständig nachgeboren…? ( Spricht gegen die Bevölkerungsstatistik)

Oder werden die Bezüge der „vermittelten“ eLb’s auf die übrig gebliebenen Bezieher aufgeteilt ( Glauben wir ja eher nicht – dagegen spricht die restriktive Kürzungsorgie des Kreises…) so dass die Kosten ja konstant bleiben?

Die Lösung dieser seltsamen mathematischen Frage scheint wohl nur mit dem Ansatz von Algebra zu finden sein: Der unbekannten Variablen X…
Variable X, wie SOS, wie TBH, wie M6-Profiling, K11-Knete im Einsatz…

Erfolge über Erfolge – bei gleich bleibenden Kosten. Das kann nur bedeuten, dass entweder die Erfolge nicht so ganz „echt“ sind oder aber die Variable X sich einen größeren Teil vom Kuchen einverleibt…? Für was und womit? Weiß keiner so recht…Aber es wird stets auf die Rechnung „Belastung für den Steuerzahler“ geschrieben – bei einer zu vermutenden hohen „Kürzungsdichte für ALG-II-Bezieher“ des Kreises Kleve; denn das „Klever Landrecht“ ist weit über Landesgrenzen fürchterlich und furchterregend bekannt!
Bei dieser Konstellation würde es uns auch nicht wundern, wenn unter „H4-Kosten“ nicht auch jeder Pressetermin der Bürgermeister etc. bei Tafeln usw. gebucht werden würde – nur um die Kosten konstant zu halten; was man dann wiederum als „erfolgreicher Niveauspiegel“ graphisch schön darstellen könnte….

Fazit:
Derartige Pressemitteilungen sind vornehmlich PR ohne fassbare Substanz und in der Absicht Geringverdiener und Erwerbslose in ihrem Bemühen um sozialgerechte Entlohnung und Leistungen zu entzweien.
Wie wär’s mal mit einer Statistik „ Vermittelt in einen anständig bezahlten sozialversicherungspflichtigen Job von dem man selber leben kann und nicht irgendeine Variable…?“!

 

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"Neu" ist aber anders - "Rund" auch…

19. August 2011

Kochen mit abgestandenem Wasser…

Was so kommunale Schulpolitik in Kleve anbelangt – da tauchen von „Schulexperten“ immer wieder Begriffe wie
- „solide“ ( Marmor, Stein und Eisen bricht – aber unser Gymnasium nicht…),
- „innovativ (eher „immo-vital“ = Verkauf der Grundstücke Sebus und Lutherschule zur Finanzierung des Schrägstatt-Rathauses…) und
- „einzigartig“ (Leute/Eltern – seid artig!)
auf….

Nun läuft aber schon im dritten Jahr der dringende Wunsch der Eltern nach Veränderung und trifft auf immer neue Grenzen. Die Eltern meinen mit Veränderung = Verbesserung; die Stadt Kleve sieht das aber wohl ganz anders und praktiziert eine Veränderung = immer neue Ausflüchte warum das nicht wirklich geht…
Sei es wie es sei – Uns ist unter anderem aufgefallen, bezogen auf den Schulentwicklungsplan der Stadt Kleve, dass da „neu“ steht. Hier......
Rechts in der Mitte: „NEU“! – Neu? Na ja – so neu, wenigstens wie nötig und erforderlich (auch nach den gesetzlichen Vorgaben auf Grund des Antrages auf eine Gesamtschule) ist das Papier aber nun wirklich nicht: Prognosen bis maximal 2015 ( also noch 4 Einschulungsjahrgänge), veralteter Stand und die aktuellen Betrachtungen einfach außen vor gelassen…

Erinnern wir uns an den 04.12.09 – als Meisterbürger Theo Brauer feststellte, dass er den Elternwillen respektiere ( Was, in Erwartung und nachträglich eine Farce war) und eine schnelle Abarbeitung der damit zusammenhängenden Aufgaben versprach ( und bei 15% erstarrte) – Unter anderem fiel auch der Begriff „angepasster Schulentwicklungsplan“ – der aber offenbar so angepasst ist, wie man es sich gerade wünscht: Nämlich bloss keine Veränderung! Was an dem eingestellten Schulentwicklungsplan nun „neu“ sein soll – kann keiner verstehen.
Dafür hat der „neue“ Schulentwicklungsplan aber durchaus bildliche Aspekte: „Eine runde Sache mit gemeinschaftlichen runden Schulen..:“ – wie sich aus diesem Auszug des „neuen“ Schulentwicklungsplanes ohne Schwierigkeiten erkennen lässt:
Hier...... [486 KB] (PDF-Datei)
Eine RUND-Schule, markiert durch ein entsprechendes, rundes und rotes, Symbol….
„Rundschule statt Gesamtschule“ – Eine ganz neue Version…

Fazit:
Altes Wasser in alten Flaschen, nicht mal das Etikett peppt man richtig auf – arme SchülerInnen…





 

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Die ungesunde Sache mit dem Schokoticket…

18. August 2011

Die Einen schlagen sich die Taschen voll, die Anderen kriegen die Bauchschmerzen

Es tut sich was in Sachen Schokoticket und einem gewissen Widerstand. Immer mehr Eltern sagen sich „so nicht!“; oft leider wenn das Ding unterschrieben und raus ist, wie mit dem praktizierten Zeitdruck der Klever Stadtverwaltung beabsichtigt.

Je mehr man an der Oberfläche kratzt, desto mehr Merkwürdiges und Empörendes kommt ans Tageslicht, z.B.:

 

Ob das schon Alles war? Keine Ahnung, sieht aber nicht danach aus. Daher treffen sich einige engagierte Eltern am

22.08.2011 Um 19.00h
Teamsports Hasselt, An der Molkerei 13
47551 Bedburg-Hau (Hasselt)

Zwecks Austauschs und Absprache der Vorgehensweise.
Habt Ihr Kinder, habt Ihr bisher oder demnächst Schülerfahrtkarten bezogen…? Dann:
Teilnehmen….!

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Inklusion - Konfusion - Deflation…

16. August 2011

Schöne Worte – keine Taten

Veranstaltung der Kreis Klever Jusos im Betreuungszentrum „Altes Rathaus“ ( SPD-Mitglied Christian Nitsch, gleichzeitig Geschäftsstelle 1. FC Kleve) in Hasselt Ende Juli zum Thema „Inklusion“.
Inklusion? – Hier...... [248 KB] ein kurzer Abriss.

Teilnehmer der Diskussion waren Walter Seefluth von der GEW, Norbert Killewald von der SPD (http://www.lbb.nrw.de/home/startseite/index.php), der betroffene Vater Willi Hermsen und Sarah Thon, Krankenschwester in Ausbildung.
Vorab in Kurzversion: Es gibt noch jede Menge zu tun und man muss drüber reden…

Das Nichtgesagte: Bisher wurde auch nur geredet – und nichts getan…Obwohl es in Bezug auf die Inklusion klare gesetzliche Vorgaben gibt. Aber – man tut sich ja nicht weh im Kreis Kleve, immer hübsch Alles verreden und so tun als ob…

Ein Landesbeauftragter, hier Norbert Killewald, hätte der Klever Kreisverwaltung schon mal einen gehörigen Dämpfer verpassen müssen – so unverschämt ignorant verhalten sich Kreisverwaltung und Mehrheitsfraktionen im Kreistag hinsichtlich dieses Themas!
Was dann so in der Presse zu lesen war über diese Veranstaltung, ist dann auch eher Geplänkel und kehrt den Kern des Unwillens nicht so recht heraus (welcher durch Walter Seefluth anschaulich dargestellt wurde):www.kle-point.de

Wie gesagt – seit 2009 im Bundestag als Richtlinie verabschiedet; auf die jedoch im Kreis Kleve regelrecht gepfiffen wird und es so recht niemanden stört. Statt dessen hampelt man hier weiter mit AO-SF-Verfahren (www.minden-luebbecke.de) etc. herum, ver-und behindert Kinder nebst Eltern. Dabei sind, so die langläufigen Schätzungen, 85% der betroffenen Kids schlichtweg nonkonformistisch, d.h. bräuchten etwas mehr Aufmerksamkeit, that’s it! Aber – darauf hat man weder Bock noch Geld…PEINLICH!

Wer sich näher mit dem Thema Inklusion beschäftigen möchte, dem stellt LN mal zwei Dokumente zur Verfügung. Hier......

Fazit:
Politik und Verwaltung im Kreis behindern regelrecht Inklusion; das schafft Konfusion unter den Betroffenen und sorgt für Deflation politischer Umsetzung!

Hauptsache mal drüber gesprochen…:
http://www.youtube.com/watch?v=UgqkMJjOCxQ


 

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26 Jahre......

......War da wirklich keine Zeit mal wach zu werden?

14. August 2011

Hallo, was wurde aus den Vorsätzen?!

Ostafrika – Man kann sich hier Details ersparen. 12 Millionen Menschen sind vom Hungertod bedroht, Morde für Wasser, Vergewaltigungen, elendes Dahinsiechen in unglaublichen Ausmassen an der Tagesordnung…

Gleichzeitig stieren die G7 und G20-Regierungen auf Dax, Nikkei, Wall Street und jammern über Aktienkurse – wenngleich auch unser Reichtum durch die Armut Anderer abgenötigt ist.

Bereits vor 26 Jahren gab’ s den Versuch mal darauf aufmerksam zu machen:
LIVE AID 1985 – eine weltweite Veranstaltung, die wir Alle mehr oder weniger zumindest verfolgten…
Was ist davon übrig geblieben, wenn…:

 

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Es waren doch mal so dolle Worte, wie…: www.youtube.com
www.youtube.com

Wie sehen dazu die aktuellen Bilder aus…?: www.google.de

Keine wirkliche Entwicklung in 26 Jahren, oder…?
Noch immer hat man nicht erkennen wollen, dass derartige Katastrophen und Probleme hier bei uns gemacht worden sind; durch Politik, Verteilung, Kapitalismus, Imperialismus, Machtstreben, Rüstung und Militär…
Dürren gab es schon eh und je – deren Auswirkungen jedoch waren und sind umso schlimmer, ja erst richtig schlimm, wenn Globalisierungspolitik etc. einerseits unendlichen Reichtum und andererseits unendliche Hilflosigkeit manifestieren:

Wie lange soll das noch gehen?
Oder sind wir bereit

Hier die Politik zu ändern?
Kapitalismus in Frage zu stellen?
Menschenwürde zu achten?
Ein Fanal wirken zu lassen…?

Oder Sich per Spendenkonto uns quasi freikaufen?

Das wirkte auch in den letzten 26 Jahren nicht, oder…?
So – wie bisher – sind wir auf dem…www.youtube.com

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Da ham wa den Salat…

13. August 2011

Vorausdenken, Vorausdenken liebe Leute!


Es riecht so etwas von nach Neuwahlen in NRW, dass man schon eine Nasenklammer braucht um es nicht zu bemerken:
www.rp-online.de
www.derwesten.de

Mit einer gewissen Wehmut denke ich an die Landesratssitzung im Mai 2011 in Bochum zurück, die ich als Mitfahrer „meiner“ Landesratsdelegierten aufmerksam beobachtete und mitfieberte. Es ging um den Haushalt von Rot-Grün und der Empfehlung an die LINKE Landtagsfraktion:
- Enthaltung = Rot-Grün bleibt…
- Ablehnung = Rot-Grün muss gehen, Neuwahlen…
Auf der einen Seite die Gruppe um den Landesvorstand, die die Delegierten beschwor mehr auf das eigene Profil zu setzen, die Landespartei zu stärken um in früher oder später kommenden (Neu-) Wahlen gerüstet zu sein. Man warnte vor der Gefahr in der öffentlichen Wahrnehmung nur noch als Steigbügelhalter für Rot-Grün zu gelten…

Auf der anderen Seite die Gruppe um die Landtagsfraktion, die die Delegierten beschwor der LINKEN nicht den schwarzen Peter zu schieben zu lassen für Neuwahlen. Außerdem: Wie würde man bei Neuwahlen abschneiden, ist man finanziell und personell gerüstet für einen Landtagswahlkampf?

Im Folgenden hangelte man sich an sogenannten „rote Linien“ entlang. Für die einen waren sie, teilweise deutlich, überschritten. Für die anderen noch nicht ganz erreicht und es sei schon etwas mit Anträgen erreicht worden, Schlimmeres verhindert. Die Diskussion war spannend, in gehöriger und angenehmer Emotionalität geführt. Hin- und hergerissen war ich, sowohl die einen wie die anderen Argumente hatten was für sich, was zwischenzeitlich zu Anflügen von Positionswechsel bei mir führte – War ich zeitweise froh, dass ich nicht abzustimmen hatte!

Am Ende ging’s aber deutlich auf „Enthaltung“ und persönlich war ich dann schon enttäuscht, gerade wegen der Deutlichkeit….
Eine andere Deutlichkeit zeichnete sich nämlich für mich ab, als einer der Diskutanten meinte, dass sowieso Neuwahlen kämen, wenn es Rot-Grün oder Schwarz-Gelb gerade passt und wir LINKE da eh keinen Einfluss hätten…
Genau so kommt es ja nun - und es ist für Rot-Grün so schön von Vorteil und einkalkuliert, denn aktuell hätten sie wohl eine Mehrheit im Land und bräuchten uns LINKE nicht mehr. Vorangegangen sind ja (weitere) Übertretungen der sogenannten „roten Haltelinien“, die uns hätten warnen müssen:

Stellenabbau im öffentlichen Dienst, der seit April im Gespräch und geplant ist…Dieser seltsame „Schulkonsens“ mit der Sekundarschule der unter’m Strich den Kids nichts wirklich bringt, Gymnasial-Eliten manifestiert…
Da haben wir die Rechnung bzw. die zu erwartenden Neuwahlen. Dass wir LINKE noch weiter nachgeben, kann ich mir nun wirklich nicht vorstellen! Das war schon ganz schön geschickt von Rot-Grün, muss man zugeben – genau so wie man sich eingestehen muss, dass wir LINKE an der Nase herumgeführt wurden und dies unter Abwägung aller Fakten und Argumente im Mai 2011 voraussehbar war. An dem Stellenabbau im Land, vor dem vor drei Monaten in Bochum auf dem Landesrat der LINKEN heftigst und belegt gewarnt wurde, wird die Frage der Neuwahlen entschieden. Was man nicht sehen wollte, wird einem nun auf’s Auge gedrückt…
Nun müssen wir wohl in den Wahlkampf und die Frage ist, wie man die drei verlorenen Monate seit Mai 2011 zur Profilstärkung aufholt?! Von wegen „Sommerloch“ – da sollten wir schnellstens herausspringen!

 

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Wende, Wasser, Widerstand......

11. August 2011

Warum kann man sich nicht mal einfach begeistern?!

Am 04. August ging’s in Kernwasserwunderland nach Kalkar – Nein, nicht um ein „drauf zu machen“, sondern um sich über Wasserkraft zu informieren. Die „offiziellen“ Nachrichten darüber hier:
www.rp-online.de
www.derwesten.de

Es handelt sich um eine längst überfällige Anwendung von Wasserkraft für Strom.
Denn bislang waren Gezeiten (im Meer) und regelrecht stürzende Gewässer (in der Natur oder aber mittels Talsperren) im Fokus der Wasserkraftwerker. Somit blieb der Anteil an Wasserkraft in Deutschland über Jahrzehnte bei 6% bis 7%...
Nun kam mal jemand auf die Idee die Energie aus Fließkraft zu nutzen – an für sich so einfach wie genial…

Denn gab es in den letzten 30 Jahren auch hunderte, aus öffentlichen Mitteln von Land, Bund und EG gefördert, an Studien – niemand ging es an, baute mal einen Prototypen. Solang bis Heinrich Schmidt und einige Partner kamen, Geld und Werkzeugschlüssel in die Hand nahmen, einen Prototypen in die Elbe setzten.

 

Hier mal einige Daten:

Maße: 16 x 8 m
Gewicht: 30 to
Jahresleistung: ca. 1 Mio Kwh
Schaufeltiefe: bis 2,5 m; 4m breit (Schaufeln sind austauschbar)
Fliessgeschwindigkeit im Mittel: 1,6 m/sekunde
Niedrigster Wasserstand mit Energienutzung: 90 cm
Kosten: 500.000,-- Euro ( Für den Prototypen!)
Bauzeit: 6 Monate

Durch bereits gewonnene Erfahrungen sind Material- und Verarbeitungssynergien erkannt worden und führen zu einem Zielpreis von ca. 70.000,-- Euro, verkürzter Bauzeit. Vorstellbar sind auch mehrere hintereinander geschaltete Flusskraftwerke, aber auch an die jeweiligen Bedingungen angepasste Maße, z.B. der Schaufelräder ( auf z.B. 6 oder 8 m Breite…)

An für sich eine tolle Sache – wenn da nicht wieder ein gewisses bürokratisches „Ja, Aber..:“wäre!
Der Geschäftführer des Wunderland, Groot-Obbink, bekräftigt seinen Willen zur möglichen Umsetzung, ebenso Heinrich Schmidt – Wasserschifffahrtsamt (WSA) und Euregio bremsen und wenn man fört „müssen wir mal sehen…“ ahnt man das Ergebnis des „Sehens“.
Nicht ganz zu Unrecht verweist das WSA auf den Umstand hin, dass der Rhein in erster Linie eine Bundeswasserstraße ist…Okay; deshalb müssten sich aber dennoch Lösungen finden lassen – wenn man will…?!
Völlig vereuropäisiert die Aussage vom Podiumsteilnehmer der Euregio, Kochs: „ Man kann ja mal eine Machbarkeitsstudie erörtern…“
Blubb und Bla – war schon wieder da. Statt konkret was Sinniges fördern zu wollen – das 184. Gutachten (wahrscheinlich von „Freunden“) fördern. Die europäische Untersuchungskrankheit und Gutachten-Schattenwirtschaft.

Es mag sicherlich viele Rheinspezifische Anforderungen an ein solches Flusskraftwerk geben – Es aber deshalb von vornherein mehr oder weniger gleich zu negieren…IST MAL WIEDER TYPISCH!
Es läuft wohl noch jede Menge Wasser den Rhein herunter, bis es mal was wird – und um jeden ungenutzten Tropfen ist es schade!
Daher kann man nur hoffen, dass ein entsprechendes Projekt möglichst bald in Angriff genommen wird und die Kreis Klever Politik sich dafür mal stark macht. Nur 5% vom Einsatz wie beim Airport Weeze und es ist geritzt…

Noch einige Impressionen vom Abend:

Von Links: Kochs (Euregio), Schmidt (EHG), Reinkens ) SPD Kalkar

Ca. 100 interessierte Zuhörer….

Vortrag von Heinrich Schmidt…

Was „Kernie“ damit zu tun hat…

Groot-Obbink und sein Team haben eine Vision: Vom Atomkraftwerk zum Bioenergiepark; sicherlich auch aus eigenem Interesse, denn hier wird jährlich verbraucht/ produziert:

- 580.000 Kubikmeter Gas
- 32.000 Kubikmeter Wasser
- 3 Millionen kWh Strom
- 150 Tonnen Müll

Unter anderem ist die Gründung eines Infozentrums für erneuerbare Energien geplant…
Das kann man nur unterstützen und im Auge behalten!

Am Rande:

Hr. Stevens und die Hofdamen Bisseling sowie Hübers waren auch da ( 2 Wochen vorher schon bei Attac!) – wie stets ohne den Majorus Bulette. Der ist entweder in gesegneten Flitterwochen oder macht „immer Politik, Politik, Politik – von morgens früh bis spät in die Nacht…!“ …

Die Veranstaltung fand im Konferenzsaal „Kontrollraum“ statt. Die Einrichtungen an den Wänden sind noch original – mit Leuchttastern und Monitoren aus den 70ern des letzten Jahrhunderts. Wenn man bedenkt, dass dies der aktuellste Stand „unserer“ Atomkrafttechnik ist ( die ja schon gar nicht mehr benutzt wurde) – dann wird einem mulmig, wenn man an die real laufenden denkt…
40 Jahre alte Technik – sicher…?!

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Pressemitteilung DIE LINKE. NRW

Bochum, den 10. August 2011
Stellenkahlschlag bei E.ON: Abtreten!

E.ON plant den Abbau von bis zu 11.000 Stellen weltweit - das wären mehr als zehn Prozent der gesamten Belegschaft. Etwa ein Drittel der Stellen könnte dabei auf Deutschland entfallen, wo E.ON rund 35.000 Beschäftigte hat. Zu den Stellenkahlschlagplänen bei E.ON erklärt Hubertus Zdebel, Landessprecher DIE LINKE. NRW:

„Unsere Solidarität gehört den zehntausenden Beschäftigten bei E.ON, die trotz weiter sprudelnden Milliardengewinnen jetzt von Entlassung bedroht sind.
Es ist an Dreistigkeit und Zynismus nicht zu überbieten, wenn die E.ON-Chefzentrale den geplanten Stellenabbau mit dem Atomausstieg bis 2022 begründet.

Fakt ist: Die Zeit der Atomenergie ist abgelaufen; die Zukunft gehört den Erneuerbaren Energien. Aber auf diese Zukunft haben sich die Energiekonzerne viel zu wenig eingestellt – E.ON und RWE  am wenigsten. Nach der Laufzeitverlängerung für AKW’s vom Herbst vergangenen Jahres haben die Konzernherren bei E.ON geglaubt, die Millionengewinne aus der Produktion von Atomstrom wären für einige Jahrzehnte gesichert. Dabei haben sie die Rechnung ohne die Menschen gemacht, die nach dem Gau in Fukushima auf die Straße gegangen sind und den jetzt beschlossenen, sicherlich noch immer halbherzigen Atomausstieg bis zum Jahre 2022 erzwungen haben. Dafür bekommen die Energiekonzerne jetzt die Quittung.

Es ist lange bewiesen, dass eine Energieversorgung ohne Atomkraft und auch ohne das Kohlekraftwerk Datteln möglich ist. Voraussetzung ist aber ein mit Beschäftigten, Anwohnern und Verbraucherverbänden demokratisch abgestimmter Konversionsplan, der sowohl Einkommensschutz für die Beschäftigten, niedrige Strompreise für Geringverbraucher und kommunale, dezentrale Selbstverwaltung der Energieversorger zusammenführt. Das könnte mit einer entsprechenden Landespolitik in NRW zu einem Muster einer solchen wirklichen Energiewende werden.

DIE LINKE. NRW meint: Wer so entschieden den Willen der Bevölkerung negiert, muss abtreten. Das gilt vor allen Dingen für den E.ON-Vorstand. Wir fordern ferner, dass die Landesverfassung NRW mit Artikel 27. (1) endlich umgesetzt wird. Darin heißt es: „Großbetriebe der Grundstoffindustrie und Unternehmen, die wegen ihrer monopolartigen Stellung besondere Bedeutung haben, sollen in Gemeineigentum überführt werden.“ E:ON und RWE müssen entmachtet werden. Sie müssen vergesellschaftet und in öffentliches Eigentum überführt werden.“

 

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Team geht vor Ego

10. August 2011

Wenn’s auch manchmal länger dauert…

Zur Einstimmung erst einmal eine Ode an unseren „Man without hat – der zuweilen aber durchaus eine Narrenkappe tragen mag…:
www.youtube.com

In der leider dunklen Vergangenheit des KV Kleve ist einem Schädiger und UnLinken ja immer wieder die Hutschnur geplatzt. Das führte letztendlich stets dazu, dass auf Mitglieder so viel Druck und Täuschung ausgeübt wurde, bis sich des Hutschnur-Platzers Geldbeutel und Wanst füllte – zu Lasten der Allgemeinheit.

Dass es auch anders geht, Hutschnüre nicht platzen, zeigt folgende Begebenheit:
Kreisvorstandssitzung am 21.07.11 in Geldern – Heftige Diskussionen über Verfahrensweisen und Vorgehensweisen einiger Dinge im Vorstand und KV. Ungewohnte Dinge im KV Kleve…
Auf den ersten Blick, da ja öffentlich, kam neuen Besuchern der Eindruck „ Wie im Kindergarten…“
Auf den zweiten Blick aber war genau das die Demonstration breiter Beteiligung, von Meinungsvielfalt und Transparenz !
Denn es wurde nichts unter’m Tisch gekehrt und lösungsorientiert im Konsens verabschiedet. Jeder, der wollte, konnte sich daran beteiligen.

Genau das zeigt doch, dass in der LINKEN KV Kleve gelebt wird was drauf steht. Okay – es ginge zeitumfänglich auch schneller…
Wenn man an die „Guten alten Zeiten“ der Herren Gonder, Nellissen, Duchac etc. denkt, wo es im Top-Down-Verfahren mit Abnicken von Führermeinungen ging – der Partei, dem KV und den Menschen aber in vielerlei Hinsicht schadete.

Ein Team bewährt sich aber eben nicht in Jubelzeiten oder in Verdrängung von Problemen und Aufgaben sondern genau in Zeiten kontroverser Diskussionen, aktuellen Problemen. Jeder, der also am 21.07.11 dabei war, konnte sehen wie teilweise hart in der Sache aber auch dienlich für den Kreisverband gearbeitet und gestritten wird. Das nennt man halt

Basisdemokratie und Transparenz

Fazit:

1.) Bewährungsprobe bestanden…!
2.) Wieder ein Grund, dass jemand Bestimmten die Hutschnur platzt…

 

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Wer fragen möchte......

......warum es mit Hilfe der (Klever )Grünen keine Gesamtschule in Kleve geben soll…

09. August 2011

Der kann ja mal Sigrid Beer und Frau Löhrmann fragen!

Die Grünen im Landtag führen einen „kommunalpolitischen Ratschlag zur Schulpolitik durch:

Am: 07. September 2011
Uhrzeit: 17.30 - 20.00 Uhr

Teilnahme ist nicht an einer Mitgliedschaft gebunden!

Das wir in Kleve ja eher von einem Salto Mortale denn einem „Ratschlag“ in puncto Bildungschancen etc. sprechen können, empfehlen wir jeder/jedem Interessierten zur aktuellen Situation in Kleve die berechtigten Fragen zu stellen: Immerhin stellt Rot-Grün-Schwarz ja in Kleve die Sekundarschule gegen den Elternwillen zur Gesamtschule – sind sich die „Freunde“ in Düsseldorf dessen bewusst oder war das gar Absicht?!

Sigrid Beer und Sylvia Löhrmann jedenfalls kennen die Situation in Kleve nur allzu genau – und haben dazu beigetragen…!
Das ist doch mal die eine oder andere Frage wert?!
Also dann bis zum 07.09.2011 in Düsseldorf – Hier...... [131 KB] die Einladung mit allen Daten.

 

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Sommerloch......

......Vermaledeites Wetter, Mykologie und der Sinn

08. August 2011

Pilz statt Weizen!

Seid nicht traurig Sonnenanbeter des verregneten Sommers…! Ja – die Jahreszeiten ändern sich gewaltig. Mai und Juni sind furztrocken wie der Sommer auf Sizilien (obwohl man vor 2000 Jahren noch paneuropäische Kriege um das einst fruchtbare Land führte), Juli und August sind Monate die wir einstmals als Oktober und November bezeichneten…

Aber – man kann dem Ganzen auch etwas abgewinnen und muss nicht bei Weizen in der „Alternativen Linken“ versauern – auf in die Pilze…!
Nun ist der Niederrhein nicht gerade bekannt für pilzreiche Vorkommen; doch es gibt sie hier doch. Man muss nur wissen wo – z.B. hier:

 

Näheres in der Örtlichkeit der Funde wird – auch unter Pilzfreunden – nicht verraten…!

So ein Gang in die Pilze beschert einem ja nicht nur eine leckere, günstige Pfanne edler Geschmäcker ( Steinpilze kosten so bis 20,-- Euro/ kg und keiner weiß woher sie kommen, wie alt sie sind) sondern man tut noch was Gutes für sein Wohlbefinden durch km-lange Märsche..
Für den etwaigen Kenner hier mal eine kleine Aufstellung einer unserer normalen Routen:
Sieben Quellen, im Nordbogen zur Hohen Luft, via SOS zum Treppkesweg, dann über Stoppel- und Neu-Uhren-Berg auf die A4 zurück zu den Sieben Quellen; 5 – 8h, je nach Lust und Laune.
Die dann hergerichtete Mahlzeit hat man sich dann redlich verdient. Unter anderem (nur ein Auszug vom letzten Fund) findet man dann auch solche Exemplare (die allein schon eine Mahlzeit sind):

Von links oben nach rechts unten:
-Birkenrotkappe ( selten)
-Anderes Pils ( Sollte man eher nicht mit Pilzgerichten vertilgen!)
-Steinpilz, normale Ausgabe
-Steinpilz, kleine Ausgabe
-Sandröhrling
Allein diese 4 Exemplare bringen ca. 1.200 g auf die Waage. Das Pils 500ml und ‚ne Plauze…

Für die Rätselfreunde haben wir im nächsten Foto die Sorten mal etwas durcheinander geworfen – „Was war noch mal was?“

Im Übrigen – Wer’s nicht so mit Pilzen hat, der kann auch auf ein Brandenburgisches Sprichwort zurückgreifen, welches wohl auf eine dort beliebte Nebentätigkeit der pilzsuchenden Bevölkerung an lauen Herbsttagen hindeuten mag:
„Erss in de Pilze – dann stillt’se“
( Ausser Rainer Severin käme jetzt niemand auf die Idee uns bei der Staatsanwaltschaft wegen Aufforderung zur Unzucht anzuzeigen…!)

Für diejenigen, die Interesse –aus geschmacklichen oder wissenschaftlichen Gründen – am Thema Mykologie haben: Es gibt auch eine Pilzgruppe im Klever Raum mit regelmäßigen, freiwilligen und ohne Vereinsmeierei stattfindenden Treffen und Exkursionen. Kontakt stellen wir gerne her ( Kontaktformular).
Es muss nicht immer Weizen sein – Pilz geht auch! Kann man auch prima mit Buletten zubereiten…

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Wer keine weiße Weste hat......

......macht gleich ein ganzes Rathaus weiß!

05. August 2011

Neues, altes vom Haus der immer ratloser werdenden…

Der Herr Bürgermeister, Inkarnation der „puren Demokratie“(www.rp-online.de) hat’s gerichtet, gesprochen und liess verkünden:
Ein neues Rathaus muss her, so eines wie ich es haben will und nicht ihr Volksdeppen…
www.rp-online.de
www.derwesten.de

Dass damit ein ganzes Theater um Bürgerbefragung und nebenBay 700.000,-- Euro „futsch“ sind, ist hier eher nicht von Belang – Wir sind halt in Kleve…
Dass aber des Meisterbürgers oberster Bauwesir, Jürgen Rauer, zu der Erkenntnis kommt eine neue Energiesparverordnung sei schuld an quasi einer Verdopplung der Kosten, haut jeder Mauer die Fugen weg!
Zitat aus der NRZ: „Zu der „erheblichen Kostensteigerung“, sagte Rauer, dass diese sich u.a. durch Baukostensteigerunen und einer neuen Energiesparverordnung begründe.“
AHA – Da schummelt aber einer ganz gewaltig, wenn er nicht gar regelrecht die Unwahrheit sagt…!

Im Frühjahr/ Sommer 2009 wurde die Stadt Kleve, insbesondere Hr. Rauer, von den bearbeitenden Architekten im Werkstattverfahren ( das für 700.000,-- Euro) darauf aufmerksam gemacht, dass ab Herbst 2009 eine neue Energiesparverordnung gelte und per Zuschlag in die Kalkulationen eingerechnet werden müsse – Die Stadt, anscheinend mit technischen Neuerungen überfordert, sinngemäß dazu.“ Nee, lass mal. Das rechnen wir so wie immer…“ – und fertig war’s.
Wenn nun also der städtische Mogul der Bauten meint, die Sache mit der Energiesparverordnung käme überraschend und nicht vorhersehbar – dann ist das definitiv nicht richtig und er unterschlägt da was. Man kann aber auch ( so wie wir) einfach mal die Architekten fragen, sich die Unterlagen anschauen – und dann noch mal Hr. Rauer fragen!

Ganz im Sinne der stets vom Bürgermeister bemühten Worte wie „Einmalig“ etc. ist im gesamten Vorgang hier wirklich was Einmaliges im Gange: Beschwerde vom unterlegenen Anbieter ET – So etwas hat es in Kleve noch nicht gegeben! Wirklich Einmalig!
Geschmack bekommt die Sache, dass sich ausgerechnet die Stadt Kleve beruft, dass dieser Bieter über Informationen verfüge, die er nicht wissen dürfe – dabei ist es doch ein offenes Geheimnis, wie die Stadt Kleve mit Informationen umging: Gehörst du zur „Familie“ – kriegst du sie. Gehörst du nicht zur „Familie“- bekommst du gar nichts, evtl. den langen Arm der Verwaltung zu spüren…
ET gehörte bislang zur „Familie“ – Also gibt’s hier einen richtigen Familienkrach…

Dagegen typisch und eben nicht einmalig ist die Aussage vom Stadtkämmerer Haas: „Schätzkosten von 11 Mio…“, sogar mit Betonung. Das heißt nach aller Erfahrung es können dann auch gut 15 oder 20 Mio werden. Auf jeden Fall irgendwas in beliebiger Höhe –wie stets. Zu gegebener Zeit, wenn das Geld ausgegeben ist, wird die Stadt Kleve schon eine Erklärung haben. Wirtschaftskrise, (nur der Stadt Kleve unbekannte und plötzliche) Bauvorschriften, globale Erwärmung oder eine verlängert Kirmes – nichts scheint mehr peinlich genug zu sein um es nicht anführen zu können…Am Ende, so ist’s angedeutet, wird’s ja unberechenbar teuer weil ET Beschwerde eingelegt hat (was die Stadt aber verbockt haben dürfte)…
Und schon ziehen sich Brauer, Rauer, Haas – das Trio Infernale – wieder mal die weißen Westen an. Pontius Pilatus lässt grüßen!

Fazit:
Hier, beim Rathaus, wurde gelogen, geschummelt und verar…, dass sich die Balken biegen – Das soll ja ein schönes, neues Rathaus werden; mit der gleichen Truppe…
Für wie doof man die Klever BürgerInnen hält, zeigt schon der Spruch: „ Die Variante ( für 11 und mehr Mio Euro) entspricht den Vorgaben aus der Bürgerbefragung ( für 6,1 Mio)…“

 

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