Berichte vom 22. April 2009 - 31. Mai 2009
28. Mai 2009 - 14.56 Uhr
In ein Wespennest gestochen....
Interview mit Jens-Uwe Habedank
Jens-Uwe Habedank war Mitglied im Kreisverband Kleve von Die Linke und Koordinator Wahlkampf. Seine Äußerung „nichts wäre angesichts der unglaublichen Vorgänge im KV Kleve mehr zu befürchten als Wahlruhe" sorgte für Proteste und Nervosität bei Vertretern des Sprecherrates in Kleve.
Linkes Netzwerk: Jens-Uwe, du bist quer durch die Partei für Deine Äußerungen kritisiert worden. Was hast Du denn gesagt?
Jens-Uwe: Ich habe zu Beendigung von Durchführung und Akzeptanz unwürdiger Ereignisse innerhalb des KV Kleve, die nach Vorbild eher auf den anderem Rand des Parteienspektrums gehören, aufgerufen. Damit hab ich wohl in ein Wespennest gestochen.
In NRW und bundesweit gibt es seit Monaten ernsthaften Widerstand gegen den Missbrauch unserer Partei durch einzelne fragwürdige Elemente. Deren Finanzierung und persönliches Wohlergehen wird abgewälzt auf dem Rücken der "kleinen Leute". Das drückt sich in Austritten, Rücktritten, Fernbleiben von Versammlungen manchmal auch in Resignation und leeren Kassen aus. Gonders Wahlslogan "Ich bin die Partei“ ist nur noch Gegenstand der letzten Vertuschungsbemühungen.
Der Landesverband hat meine Aussagen nicht wirklich "kritisiert", das wäre viel zu freundlich formuliert und hieße, sie hätten sich damit auseinander gesetzt. Sie haben mit Ignoranz, Duldung und Wegschauen reagiert. Sie wissen um ihre Verantwortung zumindest beim Ausmaß der kommenden Kommunalwahlen in NRW, indem sie seit über vier Jahren beispiellose Zustände und Verhältnisse im Kreis Kleve dulden und damit quasi fördern. Da wundert es nicht, dass ihnen der Stift geht, wenn jemand endlich mal die Beendigung dieser Zustände und Entfernung der Verantwortlichen vorschlägt.
In der Überhaupt-Nicht-Reaktion des Landesverbandes steckt also auch ein Stück Hilflosigkeit : Angst davor, was die Leute wohl machen könnten, wenn sie erfahren wie’s in Wirklichkeit im Kreisverband Kleve aussieht.
Linkes Netzwerk: Aber ist es nicht selbstverständlich für einen linken Idealisten und engagiertes (Ex-)Mitglied der Partei, zu Protesten und Konsequenzen aufzurufen, wenn Verlust von Glaubwürdigkeit und Ansprüchen einer sozialen Demokratie drohen ?
Jens-Uwe: Sollte es sein.
Es gibt jedoch in Deutschland eine lang gewachsene Kultur der Untertanenmentalität, die durch die 68er-Bewegung und 60 Jahre (parlamentarischer) Demokratie nur teilweise aufgebrochen wurde. Diese Kultur drückt sich beispielsweise in der deutschen Sprache aus, die dazu neigt, alles was von oben kommt aufzuwerten - etwa in den Begriffen "Gemeinsam“, „überwältigende Mehrheit“, "schlagkräftig" oder "Sprecher“ – woraus ja jeweils abgeleitet wird, dass alles in Ordnung sei, es gäbe kein Problem.
Hinzu kommt die Anfälligkeit von Menschen für schöne Bilder und Sätze, die aber nur Luft sind da nicht mit gelebten Inhalten versehen – ganz im Gegenteil.
Ein Kreisverband der Partei DIE LINKE., wenn er also wirklich links ist und keine Sekte, die sich abschottet, ein linker Kreisverband trägt auch einige der Elemente mit sich rum, die für die Gesellschaft konstitutiv sind. Die Selbstverständlichkeit des innerparteilichen Prozesses und Umgangs miteinander ist deshalb in Deutschland, und noch weniger am „schwatten Niederrhein“ nicht zwangsläufig da.
Der Kreisverband Kleve der Partei DIE LINKE hatte sich ja eher auf Wahlantritt mit allen Mitteln und um jeden Preis eingestellt und war auf eine Krise, zumindest in dem jetzt zu erwartenden Ausmaß, nicht wirklich vorbereitet. Jetzt scheint aber vielen klar zu werden, dass die nächsten Monate erheblich stürmischer werden und auch die Aktionsformen darauf eingestellt werden müssen.
Konkret habe ich aus der, teilweise ehemaligen, Mitgliedschaft extrem viel Unterstützung für die sicherlich provokant formulierte PM bekommen. Und ich bin ja nicht der Einzige, der sowas fordert; Ulrich Maurer fordert seit langem die Entfernung von Elementen, die unter dem Deckmantel der LINKEN ihr Unwesen treiben.
LN: ... also wird es zu „Schlammschlachten“ kommen, sagst Du?
Jens-Uwe: Ich habe nicht gesagt, dass es zwingend zu Schlammschlachten kommen wird, sondern zunächst versucht die Negativbesetzung und die Negativzustände des Kreisverbandes Kleve im offiziellen Diskurs aufzubrechen. Die zitierte Unterstützung ist sicher ermutigend, ebenso die gestiegenen Zahlen bei den Sympathisanten. Aber von der Forderung, Ansprüche und Grundsätze der LINKEN auch im Kreisverband Kleve durchzusetzen, bis zur tatsächlichen Umsetzung ist es noch ein weiter Weg.
Entscheidender ist aber auch, dass die Menschen, und eben auch die vielen Gegangenen, Vertriebenen und Resignierten, positive Erfahrungen mit linken Umgangsformen machen, dass es sich lohnt gemeinsam gegen die fortwährenden Zustände in unserem Kreisverband vorzugehen oder konsequent zu sein. Und dafür ist vor allen Dingen Solidarität notwendig. Wenn die ausbleibt, wird es zu einer Serie verzweifelter Gewaltausbrüche kommen, die keine politische Perspektive mehr für DIE LINKE. im Kreis Kleve bietet. Dann kann ernsthaft die Stunde der Neo-Nazis schlagen.
LN: Hat der Sprecherrat des KV Kleve Angst um seine "schönen" Kandidaturen?
Jens-Uwe: Am besten fragt Ihr sie selbst.
LN: Du mobilisierst für einen glaubwürdigen Wahlantritt am 30.08.09. Was genau ist geplant?
Jens-Uwe: Die Aktionen bis zur Wahl finden unter dem Motto "Menschen vor Politik” statt. Das ist erst mal begrüßenswert und sollte von allen Linken unterstützt werden.
Dass die Aktionen erst nun stattfinden ist sicher auch kein Zufall: Die Gruppe um Axel Gonder hat sich ja längere Zeit, sagen wir mal, zurückhaltend gezeigt und hat erst vor knapp 8 Wochen zu Finalschlägen ausgeholt Diese Gruppe ist seit Jahren Schrittmacher schlimmster Verletzungen von Mitgliederrechten und fragwürdigem Finanzgebaren. Die Mehrheit dort ist alles andere als „links“. Die eigentliche „Politik“ wird von einer Person gemacht, die nur sehr eingeschränkt demokratisch legitimiert ist. Hinzu kommt der Sprecherrat des KV Kleve, der mit seinen Skandalaktionen in den Fällen Peters, Hanrath etc., die den Gewalttaten Vorrang vor sozialen und demokratischen Rechten gegeben haben. Erreicht wurden damit scheinbare Harmonie und einige, wenige Mehfach-Kandidaten. Die Organisationsform, mehr geschäftsführende Vorstände als Beisitzer, und Umgang mit der Frauenquote stossen auf immer massiveren Widerspruch der Mitglieder. Zunächst einmal gaben, geben wir Einsprüche an den Landesverband und seinen Gremien ab.
Im weiteren spielen sicherlich auch Eingaben an den Bundesverband und im Notfall ordentliche Gerichte bald eine große Rolle...
Die Linke sollte hier stattfindende Zustände und Ereignisse jedoch thematisieren, auch um ein Signal an die verschreckte Bevölkerung zu senden: Die muss im Herbst abstimmen, und da sollten wir sauber und glaubwürdig antreten können. Es gibt ja Gründe, warum sie DIE LINKE. bisher im Kreis Kleve abgelehnt hatte.
LN: In diesem Jahr stehen verschiedene Wahlen an: Bundestag (Da kandidiert ja mal wieder Axel Gonder...), Europawahl und Kommunalwahlen. Was sollen Leute wählen, die zwar links denken aber da keine Identifikation mit den Kandidaten und ihren Handlungen sehen?
Andrej: Um "Klever Zustände los zu werden" reichen Wahlen, auch wenn sie mal wieder den Bach runter gehen, nicht aus. Dafür bedarf es eines tiefgreifenden innerparteilichen Emanzipationsprozesses auf Kreisebene, der von Landesverband und Bundesverband unterstützt werden muss.
Es ist aber schwer vorstellbar, dass ein solcher Prozess ohne Pressewirkung stattfinden kann. Wichtig ist dabei, dass DIE LINKE. Sich nicht von gesellschaftlichen Rechtsnormen abkoppelt, sondern sich als Teil der gesellschaftlichen Gerechtigkeit versteht, die auch mal Fehler machen kann diese aber umgehend korrigiert. Ich tue das und viele Genoss/innen, die mitkämpfen, ebenfalls.
Bei den Kommunalwahlen am 30. August wäre ein massiver Linksrutsch sehr wünschenswert. In den verschiedenen Räten im Kreis Kleve würde zumindest eine CDU-Alleinherrschaft verhindert werden. Allerdings, aktuell sollte man am Besten vor Ort schauen, wer da so kandidiert und die Leute befragen, insbesondere auch nach ihrem Verhalten und ihrer Verantwortung zu innerparteilichen Ereignissen.
Und bei der Bundestagswahl würde ein gutes Ergebnis für DIE LINKE sicher auch die Voraussetzungen von gesellschaftlichem Widerstand gegen die Folgen der Krise verbessern. Mit dem aktuellen Kandidaten des KV Kleve allerdings verlieren wir wohl so 4-6 % nominal. Wenn ich nicht dieser Meinung wäre, würde ich mich auch nicht den ganzen unerfreulichen Dingen aussetzen.
Das Interview führte Volker Peters.
Quelle: Linkes-netzwerk-kreiskleve.de
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25. Mai 2009 - 08:55 Uhr
Wofür steht der Sprecherrat des KV Kleve?
Mal ungeachtet der unschönen Behandlung, die einige (Ex-)Mitglieder von hier erfahren durften, stellen wir mal öffentlich hier die Frage für welche Werte der Sprecherrat des KV Kleve eigentlich steht. Diese Frage stellt sich unweigerlich wenn man mal die untenstehenden Aussagen von Sprechern, erst wenige Wochen alt, mit der heute praktizierten Einstellung vergleicht.
Zunächst einmal eine Beurteilung von Hr. Gonder und seinen Freunden von einem Sprecher im Herbst 2008. Wie gesagt, nicht von uns, und dieser Sprecher unterstützt heute Hr. Gonder voll und ganz ( mit „überwältigender Mehrheit“ usw....)
Zustandsbericht KV Kleve vom 31.08.2008 [4.105 KB]
(PDF-Datei)
Dann haben wir noch Aussagen anderer Sprecher gefunden. Sprecher, die heute auch alles mögliche unterstützen und alles kritische bis auf’s Blut bekämpfen. Alle so um den 14.03.09 herum. Was war da gleich noch mal am 14.03.09.....?
Beispiel Haltung [42 KB]
(PDF-Datei)
Jetzt sind wir aber wieder beruhigt! Bei den nahezu täglichen und bösesten Vorwürfen uns gegenüber wir würden DIE LINKE schädigen und verraten, wir wären ganz ganz schlimme Menschen , waren wir schon drauf und dran das beinahe selbst zu glauben....Jetzt kann sich jeder ein eigenes Bild machen.....
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20. Mai 2009 - 08:35 Uhr
Pressemitteilung des Linken Netzwerkes
Am 14.05.09, abends, haben wir eine Pressemitteilung herausgegeben. Diese ist teilweise veröffentlicht worden, oftmals stark gekürzt. Anlass für diese Pressemitteilung waren weitere Handlungen des Sprecherrates des KV Kleve, die unserer Partei nicht zur Ehre gereichen als auch die Enttäuschung über Unterlassung jeglicher Antwort auf unsere vielfachen Hilferufe an den Landesverband....Hier nun das Original:
.....hier der Link zur PM
Gleichzeitig hat der Sprecherrat natürlich auf unsere Pressemitteilung reagiert
.....hier der Link zur PM des KV Kleve
Möge ein jeder sich sein eigenes Bild machen....
Wir können dazu nur sagen:
- Das Linke Netzwerk besteht aus vielen Leuten, aber sicherlich 3-4 „Frontleuten“
- Es gibt, von uns aus jedenfalls, keine „persönlichen Fehden“.
- „Persönliche Fehden“ werden gegen uns geführt – weil wir wohl unbequem sind. Beispiele gibt es ja genug, oder?
- Dass Aktionen und Ereignisse stattfanden, stattfinden und weitergehen und wir darüber wahrheitsgemäß berichten – das kann ja wohl nicht das Thema sein, oder?
- Der „Misskredit“ offenbart sich nicht durch unseren Kampf für eine glaubwürdige LINKE – sondern wohl eher durch das was gewisse Leute – aus persönlichen Gründen – so alles veranstalten und missbrauchen...
- Der „Misskredit“ resultiert wohl auch eher aus dem Wegsehen des Landesverbandes?
- Die „überwältigenden Mehrheiten“ – entstehen durch Vertuschen, Belügen und Vertreiben...diese „überwältigende Mehrheiten“ kennen wir und schrecken uns nicht. Diese Art der „Mehrheiten“ sind leider nicht demokratisch – was soll also damit bewiesen werden? !
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20. Mai 2009 - 07:50 Uhr
Mitgliederversammlungen...
Am 16.05.09 war ja Mitgliederversammlung im KV Kleve. Schön dass immerhin ca. 26 Leute daran teilgenommen haben, das war schon mal schlechter besucht....
Auch Neu-Mitglieder konnten begrüßt werden. Es fällt aber stets auf, dass diese Neu-Mitglieder nur jeweils auf dieser einen Versammlung teilnehmen, mit abstimmen, damit Mehrheiten schaffen und sich dann „verabschieden“...Sicherlich hat niemand etwas gegen neue und weitere Mitglieder. Komisch ist das dann aber schon – und: Wofür gibt es eine 6-Wochen Frist....?
Weniger schön war , dass es einigen nicht ermöglicht wurde daran teilzunehmen.
Noch weniger schön in welcher Form da Stimmung und Unwahrheiten (gegen)über anwesenden und abwesenden Leuten gemacht wurde...
Wieder einmal hat es der Sprecherrat versäumt sich deutlich gegen Bedrohungen jeglicher Art, gerade gegenüber Parteimitgliedern, auszusprechen, geschweige denn dagegen mal vorzugehen und Konsequenzen zu ziehen. Statt dessen macht man Stimmung und erwirkt ein Parteiausschlussverfahren gegen diejenigen die Ansprüche und Grundsätze, Finanzordnung und Mitgliederrechte der Partei DIE LINKE. verwirklicht sehen wollen....
Das ist so als ob man die Eltern in einer Spielzone überfahrener Kinder noch anklagt....
Mittlerweile, und es ist fraglich ob da jemals anders war, geht es nicht um Wahrheit, Fakten, Glaubwürdigkeit – es geht um persönliche Belange und Mitglieder wie Öffentlichkeit in den Glauben zu versetzen „Alles in Ordnung“...so wie es der Sprecherrat verkündet.
Die letzte Farce war ein Kompromiss der gegenseitigen Unterlassung: Volker Peters stellt seine Homepage „linkes Netzwerk“ offline, der Sprecherrat unterlässt weitere Diskreditierungen und Bemühungen der „Kaltstellung“ – mindestens bis zum 20.05.09 wo ein Gespräch über die Situation stattfinden sollte.
Volker Peters hat seine HP am 16.05.09 offline gestellt....Der Sprecherrat des KV Kleve....? Veröffentlicht am 17.05.2009 im Mitgliederbereich der Kreisseite, das gegen Volker Peters ein Parteiausschlussverfahren beantragt wird.
Frage: Für wie einfältig und bedrohbar hält man uns.....? Die vom Sprecherrat ermahnte „faire Umgangsweise“ erschließt sich uns damit nicht. „Faire Umgangsweise“ gilt, nach allgemeinen Regeln, gegenseitig, oder? Klar, mussten wir, nach absichtlicher Verletzung der Vereinbarung, reagieren....
Über Details und Rechtsverletzungen dieser Mitgliederversammlung vom 16.05.09 gäbe es Seitenweise etwas zu erzählen – das soll aber Gegenstand anderer Verfahren sein, Verfahren die sich dieser Kreisverband hätte ersparen können sowie einen leider wohl vermutlich großen Schaden für das Ansehen der LINKEN – wenn man mal auf einem rechtschaffenden Weg geblieben wäre....
Wir sind voller Unverständnis für dieses Verhalten einiger Personen....
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15. Mai 2009 - 12:51 Uhr
Der Mehrwert von Beisitzern – oder die Geschichte vom Blinddarm....
Üblicherweise gibt es in Parteien, hier DIE LINKE., einen Vorstand der unerteilt ist in
- Geschäftsführender Vorstand
- Erweiterter Vorstand (nennt man auch „Beisitzer“)
Üblicherweise gibt es in Parteien, hier DIE LINKE., Vorstandssitzungen mit gewissen Regeln und Voraussetzungen z.B.
- Beschlussfähigkeit nur bei Anwesenheit von mindestens 50% des (Gesamt)Vorstandes
- Protokolle
- Frauenquote....
Üblicherweise gibt es in Parteien, hier DIE LINKE., einen höheren Anteil ( bis zum zweifachen) an Beisitzern als an geschäftsführenden Vorstandsmitgliedern. Das ist so im Landesverband NRW, in der Bundespartei, in den Kreisverbänden Aachen, Duisburg, Ennepe-Ruhr, Münster, Wuppertal...
Und soll wohl den Grund haben ausgewogene Entscheidungen auf breiter Basis treffen zu können – sonst könnte ja der geschäftsführende Vorstand machen was er wolle....
„Üblicherweise“ – alles „Üblicherweise“.....nicht ganz! Im Kreisverband Kleve ticken die Uhren anders, ganz anders: Dort gibt es immer mehr geschäftsführende Vorstandsmitglieder als Beisitzer....das war so, das ist so und das soll nach dem Willen des Sprecherrates ( Richtig, das sind die geschäftsführenden ...) auch so bleiben....
Wer braucht jetzt noch Beisitzer? Was könnten die gegen Willkür, Unrecht und Hemmungslosigkeit ausrichten? Eben – wer braucht schon einen Blinddarm.....
Auch der kann z.B. keine Frauenquote oder Mitgliederrechte schützen, stimmts’s?!
Das ist so, als ob man in einer Spielzone gleichzeitig ein Tempolimit „100 km/h“ aufstellt....verführt zum Rasen!
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15. Mai 2009 - 12.15 Uhr
Erste Reaktionen auf unsere HP – Beiträge 2.0
Leider, und auch eigentlich von uns so erwartet, deutet alles darauf hin, dass der Umgang mit Mitgliedsbeiträgen wieder mal sehr fraglich ist – somit müssen wir unsere Meldung vom 08. Mai, 18:52 Uhr revidieren denn....
1) Die Frau des „großen Vorsitzenden“ ist am 18.04.09 in den KV Kleve durch Betreiben des Sprecherrates eingetreten - obwohl sie noch Beiträge für Jahre schuldet! Von einer Nachzahlung scheint der Sprecherrat abzusehen....Hat da der auf einen Frauenplatz festgefahrene Sprecher Thomas Meschkapowitz wieder eine Ehrenerklärung bekommen?
2) Ein OV-Sprecher aus Kevelaer tritt als „ ich bin Unternehmer“ auf, liess und lässt sich regelmäßig (erst mal berechtigte) Reisekosten aus der Parteikasse auszahlen, macht einen Riesenzinnober wenn „sein“ Geld nicht in 3-4 Tagen ausbezahlt wurde – diese Person aber wurde seit Monaten auf seine seit über einem Jahr ausstehenden Mitgliedsbeiträge angesprochen und ----ignoriert es und reicht weiter seine Abrechnungen ein....! Übrigens: Der Sprecherrat scheint es auch zu ignorieren und zahlt munter aus...
Da wird also, aus welchen Gründen auch immer, auf dringend benötigte Beiträge verzichtet. Eigentlich zahlen ja dann die Ehrlichen noch für solche Personen mit....
Jetzt wird’s aber noch verfahrener, denn unnötigerweise lässt der Sprecherrat –zig (so um die dreißig bis vierzig?) Einschreiben verschicken – á 2,15 Euro, immerhin dann so zwischen 60,-- bis 90,-- Euro. Warum?
1) Der Sprecherrat hat zur Wahlanmeldung der Kandidaten für den Kreistag ein je falsches Formular benutzen wollen – wurden von der Kreiswahlleiterin so abgelehnt, also alles noch mal neu auf „neue“, richtige Formulare. Kann ja mal passieren – wenn nicht
Der zuständige Sprecher rechtzeitig und mehrmals darum gebeten worden wäre sich mit dem Kreiswahlamt in Verbindung zu setzen. Sogar Telefondurchwahl und email-Adresse wurde ihm gegeben...
Dem zuständigen Sprecher rechtzeitig und aufrichtig angeboten worden wäre ihn da zu entlasten und .es an seiner statt zu erledigen....
2) Da gibt’s noch die Forderungen der Herren Gonder und Schröder an die Parteikasse von jeweils ca. 500,-- Euro, also insgesamt ca. 1.000,-- Euro für ihre, bekannten und üblichen, „Spielchen“ ( hier: Unterlassungsklage). Es ist nicht davon auszugehen, dass die beiden darauf verzichten werden....
Fazit:
Einen verantwortungsvollen Umgang mit Beiträgen stellen wir uns anders vor und appellieren an Kreis- und Landesvorstand den ganzen Dingen ein Ende zu bereiten!
Nix einnehmen, unnötig ausgeben – da kann man die Kasse direkt wieder in’s heimelige Wohnzimmer des „großen Vorsitzenden“ stellen. „Es wächst zusammen was zusammen gehört“ ( Willy Brandt)....
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08. Mai 2009 - 18:32 Uhr
Erste Reaktionen auf unsere HP
Mit Freude stellen wir fest, dass das Thema „Mitgliedsbeiträge“ einen ersten Ansatz im Kreisvorstand DIE LINKE KV Kleve gefunden hat – lange genug genervt haben wir ja. Folgendes ist uns heute aufgefallen:
Mitgliederbeiträge
Damit wir unsere politische Arbeit durchführen können benötigen wir auch entsprechende finanzielle Mittel. Da unser Spendenaufkommen im Vergleich zu anderen Parteien nur sehr gering ist, benötigen wir dringend und dauerhaft eure Mitgliedsbeiträge.
Es sind mehrere Verfahren möglich:
- per Überweisung
- per Lastschrift (Einzugsermächtigung)
und dann alles auf das Konto des Landesverbands, damit unsere Schatzmeisterei entlastet wird. Wer bisher noch andere Wege nutzt, bitte umgehend die angebenen Verfahren wählen.
Na endlich, geht doch! Zwar sehr zaghaft und zurückhaltend, aber immerhin....
Gilt es nur noch mal die Fragen von „Beitragsbefreiungen“ und „Rückstände bis zu einem“ Jahr zu klären, aber bitte wirklich und konsequent. Nicht wieder belabbern lassen....
Wenn Ihr schon dabei seid: - Es ist uns aufgefallen, dass gerade die schlechte Zahlungsmoral einhergeht mit den größten Aktivitäten hinsichtlich Beleidigungen, Drohungen und artverwandten Aktionen – kann man da nix machen? Menno, gerade OV-Sprecher, Kandidaten usw. – das müssen doch Vorbilder sein....
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07. Mai 2009 - 11:31 Uhr
Hurra – endlich ein neuer Ortsverein.
Nun gibt es auch im Süden des Kreises, um genau zu sein in Kerken, einen Ortsverband der LINKEN – endlich kann man nur sagen. Kerken, um genau zu sein eine Privatwohnung auf der Gelderner Str., war ja über Jahre hinweg Macht-, Finanz- und Befugniszentrale erst der PDS, dann der linkspartei.pds und schließlich der LINKEN. Ach waren das sonnige Zeiten, so ruhig, so harmonisch, ja regelrecht familiär und es gab auch noch keine, oder kaum Mitglieder die mitreden wollten. Wenn doch, so konnte man alles im kleinen, beschaulichen Kreis regeln – per Telefon ( bevorzugte Zeit 03.00h), per mail oder per Besuch... – doch warum gab es all die Jahre keinen Ortsverband? Die familiäre Ansammlung bestand doch schon sooooooo lange....
Schauen wir mal durch’s Schlüsselloch was am 06. Mai 09 so passierte:
Zu aller erst muss man mal Teilnehmer haben.....
In der Zeit von 16.50 Uhr bis 17.30 Uhr wurde auf Mitglieder und Gäste vor der Gaststätte gewartet. Also abgefangen, abgeschleppt oder was...?
Als zweites die umfassende Vorbereitung und Auswahl des Versammlungsortes:
.....daher wurde die Versammlung in die Geldernerstr. 33 (Privatadresse Gonder), in Kerken verlegt. Wie praktisch!
Dann, der Höhepunkt und völlig unerwartete Ausgang der Sprecherwahlen:
Es wurde Axel Gonder vorgeschlagen und einstimmig mit 5 Ja-Stimmen zum Sprecher des OV Kerken gewählt. Axel Gonder nahm die Wahl an.
Knisternde Spannung bei der Wahl des/ der Stellvertreterin.....
Es wurde Jil-Michelle Gonder vorgeschlagen und einstimmig mit 5 Ja-Stimmen zur stellvertretenden Sprecherin des OV Kerken gewählt. Jil-Michelle Gonder nahm die Wahl an.
Was sonst noch....?
Einlader, Versammlungsleiter, Wahlkommission mögen wie heißen? G..., na? Gut wir nennen noch den letzten Buchstaben: „R“.....Also, jetzt muss man aber drauf kommen....
War sonst noch jemand da? Wissen wir nicht!
Dann haben wir ja mal einen Blick auf die "HP OV Kerken" geworfen, zu erreichen über die Kreisseite des KV Kleve:
Im Grunde genommen alles Dinge, die konform zu Programmatik und Ansprüchen der LINKEN gehen – Über die Glaubwürdigkeit der entsprechenden Interessenvertreter ließe sich sicherlich vorzüglich streiten....Da wir aber wissen, dass nix „eigenes“ da entstanden ist sondern einfach von Geldern abgekupfert wurde, hat sich unser Erstaunen ob soviel Engagement wieder gelegt...Dann ist uns doch noch was aufgefallen, unter Schwerpunkte: :
Mehr Unterstützung von Behinderten....
Also lieber Kerkener, wir sind ja für jegliche Berücksichtigung und Integration von Behinderten, für jede Art der Förderung und Gleichstellung die es unseren behinderten Mitmenschen ermöglich am Leben in allen Bereichen teilzuhaben – Aber; dass diese EUCH auch noch unterstützen sollen, vielleicht müssen, das ist schon Zumutung. Könnt ihr euch nicht alleine helfen?!
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06. Mai 2009 - 11:07 Uhr
Offenheit und Öffentlichkeit
Die Rückentwicklung geht weiter – Wer auf die HP des Kreisverbandes Kleve DIE LINKE.schaut wird feststellen können dass
Die Gründung des OV Kerken auf 17.00h terminiert ist – mal wieder so eine „familiäre Zeit, die andere, z.B. Berufstätige, ausschließt.
Vorstandsitzungen (11.05.09) auch nicht mehr wo wirklich öffentlich sein sollen – „für Parteimitglieder“ steht da....bisher wurden Gäste zugelassen – und nun?
Lieber Kreisvorstand, es war doch mal anders und besser –Warum macht ihr das? Wohin führt das denn?
Kann es sein, dass Öffentlichkeit – sprich Gäste, Interessenten etc. – nur solange willkommen waren bis es etwas zu wählen und abnicken gab und jetzt schließt man das Ganze wieder und brummelt vor sich im Dunkeln hin...?
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03. Mai 2009 - 17.55 Uhr
Jetzt wird´s ernst.....
Wie bereits vielfältig erfahren und befürchtet – eine mail an zwei Mitglieder unseres Netzwerkes:
mail an Volker Peters.....hier klicken
mail an Roland Müller.....hier klicken
Erste, eigene, Recherchen haben den Absender in der Gegend Kerken /Wachtendonk lokalisiert
Recherche der IP-Adresse 1.......hier klicken
Recherche der IP-Adresse 2.......hier klicken [43 KB]
Inhalt, Aussage und Intention dieser mails lassen eigentlich nur einen Schluss zu – wir haben da kräftig in ein Nest gestochen, die letzten, verzweifelten Reserven werden in Gang gesetzt.....Die Frage ist doch wie hier innerhalb der LINKEN im Kreis Kleve Politik gemacht wird oder werden soll?
Selbstverständlich erfolgte ca. 1 h nach Eingang der mails Anzeige:
Bescheinigung über die Erstattung einer Anzeige.....hier klicken
Der Kreis der Verdächtigen ist unserer Meinung nach nicht so groß; die Frage ist nur noch ob es sich um Anstiftung, Teilnahme oder Tat als solche handelt – das wird ermittelt werden.
Inhalt dieser Bedrohung sind unser Leben, unsere körperliche und existenzielle Unversehrtheit – das kennen wir schon, haben wir teilweise schon erfahren müssen, und sind da in nicht kleiner Gesellschaft. Jetzt werden auch noch unsere Familien damit reingezogen! Sofern es die vermuteten „Genossen“ waren, gehören die umgehend aus jeder Partei entfernt, Heute und ohne Diskussionen. Sofern es keine Partei-Mitglieder waren – wieso setzen sich diese für Hr. Gonder, auf diese Art und Weise ein?! Das lässt Rückschlüsse zu und fordert umgehende Konsequenzen!
Wir geben nicht auf, hoffen endlich auf deutliche Erklärung und Solidarität von Kreis- und Landesvorstand und fragen: Ist das Leben unserer Kinder einen solchen Wahlantritt wert? Wie rechnet ihr – 1 Straftat für jede Stimme, oder was?
Ihr könnt uns tausendmal raten, raten lassen: „tretet aus“, Haltet die Klappe“ – Nein, wir tun’s nicht!
Ihr könnt weiter wegschauen, dulden und solches damit fördern – wir stehen zu Grundsätzen der LINKEN – ihr auch?
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28.04.2009 - 19.14 Uhr
Erstaunliches in der Sortierung des Kreisvorstandes ( bis zum Sep. 08)
Am Abend des 28. April trafen wir uns ja in Kevelaer, zugegebenermaßen etwas unglücklich geplant. Allerdings konnten wir den Sprecher des OV Kevelaer (Mitglied im Vorstand 07/08)) und ein Mitglied des aktuellen Restvorstandes begrüßen.....es folgte eine rege Diskussion über die Geschehnisse der jüngsten Vergangenheit.
Im Laufe der Unterhaltung wurde ein Mitglied des Netzwerkes wiederholt von einem der "Gäste" damit konfrontiert, dass es gegen ihn (Zitat) „ganze Schubladen voll“ mit belastendem Material ( Parteischädigung etc. ) gäbe, Ansammlungen von Jahren sogar! .
Da fragen wir uns natürlich: Schön, so etwas ist alles da - Warum können, oder konnten, die gleichen Leute nicht ein Mindestmaß an Beschlussvorlagen, Kassenführung, Mitgliedslisten, Protokollen etc. im September 2008 ( und seitdem!) an den Nachfolgevorstand abliefern?!
„Schubladen voll mit belastendem Material“ gegenüber „einfachen Leuten“ sind da, werden seit und über Jahre gehegt und gepflegt – normale, selbstverständliche Geschäftsvorgänge von 1-2 Jahren aber ganz und gar nicht? – Irgendwie doch Komisch....
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28.04.2009 - 10.57 Uhr
Ultimatumvom KV Kleve
Ankündigung von strafrelevanten Anzeigen......
Wie sich alles wiederholt:
Heute um 10.57 Uhr trafen per eMail die ersten Ankündigungen von "strafrelevanten Anzeigen" ein – unsere Seite „stört“....und soll bis heute 12.00 Uhr vom Netz genommen werden.
Komisch – die „politische Arbeit“ durch Anzeigen, Klagen etc. kommt uns sehr bekannt vor...
Dabei möchten wir nur Menschen motivieren, auf Basis von Grundsätzen und Ansprüchen der LINKEN, sich zu beteiligen!
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23.04.2009
Aktuell sind zwei weitere Vorstandsmitglieder von ihren Ämtern zurück getreten. Die Gründe sind uns bekannt, aber anstatt dies auch den Mitgliedern mitzuteilen, verschwinden sie einfach auf der Webseite der Linken Kreis Kleve.
Frage an den derzeitigen Restvorstand: Geht man so mit ehemaligen Vorstandsmitgliedern um?
Ihr solltet euch endlich mit der Problematik von einigen unliebsamen "Genossen", den Störenfrieden, auseinander setzen, bevor weitere Köpfe rollen.....
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19.04.2009
Veränderungen im Ortsverband Kevelaer der Partei DIE LINKE. KV Kleve
Der Sprecher des Ortsverbands Kevelaer, Ludwig Orlowski, erklärte bereits am 19.04.2009 seinen Rücktritt.
Diese Entscheidung war das Ergebnis der aktuellen Situation im Kreisverband Kleve.
Er sprach die Grabenkämpfe innerhalb des Kreisverbandes an unterstrich das dies eine Arbeit im Sinne der Bürger unmöglich macht. Gleichzeitig hat Ludwig Orlowski auch sein Austritt aus der Partei erklärt.
Hier ein Auszug seiner Erklärung:
" Nachdem es erneut innerhalb des Kreisvorstandes Kleve zu internen Gtaabenkämpfe gekommen ist bin ich als Sprecher der Linken Kevelaers zurückgetreten. Gleichzeitig bin ich auch aus der Partei der Linken ausgetreten.
Lange Zeit war ich weder bereit eine Funktion zu übernehmen noch Mitglied zu werden, Grund waren die Grabenkämpfe innerhalb des Ortsverbandes Kleve welche eine Arbeit im Sinne der Bürger nahezu unmöglich machte. Dann gab es einen neuen Kreisvorstand der mich überzeugte. Es schien Ruhe einzukehren und ich glaubte wir könnten jetzt auf der Kommunalebene mit der Sacharbeit beginnen.
Doch weit gefehlt, die alten und auch neue Strippenzieher zogen nicht ganz Uneigennützig ihre Strippen. Mit anderen Worten der Kampf um Pöstchen und Listenplätze ist voll entbrannt. Damit kann man keine Politik im Sinne der Bürger machen und deshalb halte ich die Linken im Kreis Kleve und Kevelaer für die nächsten Jahre nicht für Wählbar."
An dieser Stelle danken wir vom linkes-Netzwerk-kreiskleve.de für seine bisher gleistete Arbeit im KV Kleve und wünschen ihm für seinen weiteren Weg, vielleicht bei/mit uns, viel Erfolg.
Quelle: www.kervenheimer-zeitung.de
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